Abenteuerfilm | Dänemark 2017 | 100 Minuten

Regie: Kaspar Munk

Durch die Begegnung mit einer geflügelten Frau erfährt ein zwölfjähriges Mädchen, dass es eine Wildhexe ist und über eine besondere Verbindung zur Tierwelt verfügt. Um sich und andere vor der Wiederkehr einer grausamen Zauberin zu schützen, muss sie ihren Wildsinn entdecken. Nach Motiven der gleichnamigen dänischen Kinderbuchreihe von Lene Kaaberbøl entwickelt der vorzüglich inszenierte Fantasyfilm einen atmosphärisch dichten, in der Gegenwart angesiedelten Kosmos mit einer spannenden Protagonistin, „magischen“ Landschaftsaufnahmen und gut eingebundener genretypischer Effekte-Kunst. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
VILDHEKS
Produktionsland
Dänemark
Produktionsjahr
2017
Regie
Kaspar Munk
Buch
Poul Berg · Bo Hr. Hansen · Kaspar Munk
Kamera
Adam Wallensten
Musik
Flemming Nordkrog
Schnitt
Anders Albjerg Kristiansen · Lars Therkelsen
Darsteller
Gerda Lie Kaas (Clara) · Sonja Richter (Isa) · Signe Egholm Olsen (Mille) · Vera Mi Fernandez Bachmann (Kahla) · Albert Werner (Oskar)
Länge
100 Minuten
Kinostart
25.10.2018
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.
Genre
Abenteuerfilm | Fantasyfilm | Kinderfilm | Literaturverfilmung
Diskussion
„Hexenkind“ – so ruft die unheimliche Gestalt im schwarzen Umhang die zwölfjährige Clara zu sich. Dort, wo Clara und ihr bester Freund Oskar eben noch auf der beschaulichen Straße unterwegs waren, ist nur noch dichter Nebel zu sehen. Von bedrohlichen Lauten umspielt, nähert sich die geflügelte Gestalt, bis Oskar seine Freundin aus dem Nebel herausreißt. Ganz gewöhnlich scheint Clara wirklich nicht zu sein: Als Oskar wieder einmal einen Grund dafür nennt, warum er keinen Besuch empfangen kann, weiß das Mädchen, dass er lügt. Sie könne es riechen, sagt sie, er sei nervös. Dass sie tatsächlich ein „Hexenkind“ ist, ahnt Clara nicht, und als sie es schließlich erfährt, will sie, die in der Schule so sehr bemüht ist, ja nicht aufzufallen, einfach nur „normal“ sein. Ein solches unscheinbares, ganz und gar nicht außergewöhnliches Leben hat sich auch ihre Mutter für Clara gewünscht und deshalb nie von ihrer eigenen Schwester Isa erzählt, die im Wald ein abgeschiedenes Leben

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