Ignatius von Loyola

Biopic | Spanien/Philippinen 2016 | 121 Minuten

Regie: Paolo Dy

Ein biografischer Film über Ignatius von Loyola, den Gründer des Jesuitenordens. Der Film konzentriert sich auf dessen Werdegang als junger Mann, skizziert seine Herkunft aus einer baskischen Adelsfamilie und seine militärische Karriere, die endet, als sich Ignatius nach einer Verwundung seiner religiösen Sinnsuche widmet und sich schließlich zum Theologiestudium nach Paris begibt. Dabei gibt sich der Film, gestützt auf die autobiografischen Zeugnisse des Ignatius von Loyola, Mühe, ihn als Menschen in all seinen Widersprüchen zu zeigen, verwässert dies jedoch durch den Versuch, die Filmbiografie mittels mäßig gelungener digitaler Effekte zum großen Historienspektakel aufzublasen. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
IGNACIO DE LOYOLA
Produktionsland
Spanien/Philippinen
Produktionsjahr
2016
Regie
Paolo Dy · Cathy Azanza
Buch
Paolo Dy
Kamera
Lee Meily
Musik
Ryan Cayabyab
Schnitt
She Lopez
Darsteller
Andreas Muñoz (Iñigo/Ignatius) · Javier Godino (Xanti) · Julio Perillán (Pater Sanchez) · Pepe Ocio (Montes) · Mario de la Rosa (Calixto)
Länge
121 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Biopic | Historienfilm

Heimkino

Verleih DVD
Schröder-Media (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Schröder-Media (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
DVD kaufen
Diskussion

Ein Film über den Gründer des Jesuitenordens. Zwar zeichnet er Ignatius durchaus interessant als Menschen voller Widersprüche, verwässert den inhaltlichen Anspruch jedoch durchs unbeholfene digitale Aufmotzen der Biografie zum Historienspektakel.

Bei der Belagerung Pamplonas durch französische Truppen 1521, so erzählt es die Film-Biografie von Paolo Dy, wird das rechte Bein eines jungen Adligen namens Ignatius (oder baskisch: Inigo) von einer Kanonenkugel zerschmettert. Gerade 30 Jahre alt, muss er mehrere Male operiert werden und behält Zeit seines Lebens ein leichtes Hinken. Noch zwischen Leben und Tod, wird er in das Haus seiner Familie nach Loyola gebracht. Hier verlangt der bettlägerige Krieger, wie der Held in Cervantes' Roman „Don Quijote“, nach Ritterromanen. Aber im ganzen Haus gab es nur Heiligenlegenden und die Bibel. Für Ignatius vollzieht sich zwischen Gebeten, Lektüre und fiebrigen Visionen die Wandlung vom kampfbereiten Ritter zum demütigen Pilger.

So skizziert der philippinische Film „Ignatius von Loyola. Kämpfer – Sünder – Heiliger“ die Berufung des Mannes,

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren