Here to Be Heard - The Story of the Slits

Dokumentarfilm | Großbritannien/USA 2017 | 86 Minuten

Regie: William E. Badgley

In der männlich geprägten Welt des (britischen) Punkrock verkörperten „The Slits“ in den späten 1970er-Jahren als rein weibliche Band einen radikalen Bruch mit den Regeln der Musikwelt wie mit den Vorstellungen von Weiblichkeit. Zudem zählte die Band zu den ersten Formationen, die Elemente von Reggae und Weltmusik mit Punk verbanden. Die Musikdokumentation holt alle noch lebenden Mitglieder vor die Kamera und zeichnet den Werdegang der Gruppe nach. Das Interview- und Archivmaterial wird dabei jedoch so willkürlich zusammengewürfelt, dass es keine Vertiefung erfährt. Auch in der Bildgestaltung findet der Film keinen angemessenen Zugang zu den Musikerinnen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
HERE TO BE HEARD: THE STORY OF THE SLITS
Produktionsland
Großbritannien/USA
Produktionsjahr
2017
Regie
William E. Badgley
Buch
William E. Badgley
Kamera
William E. Badgley
Schnitt
William E. Badgley
Länge
86 Minuten
Kinostart
08.11.2018
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Dokumentarfilm | Musikdokumentation
Diskussion
„They have holes in their socks, sex on their minds and vocabularies so pock-marked with four-letter words they seem to say little else“, schrieb 1977 die britische Boulevard-Zeitung „News of the World“ über die aus dem Sex-Pistols- und Clash-Umfeld hervorgegangene „All-Girls-Band“, deren Namen das Blatt nicht abdrucken wollte, weil er zu obszön erschien: „The Slits“ (die Schlitze). In der Musikdokumentation von William E. Badgley über die Ausnahmeband, die stets mehr war als eine Punk-Bband der ersten Stunde – feministisches Statement in einer von Männern dominierten (Musik-)Welt, Selbstermächtigungs-Role-Model, musikalische Überschreitung der Grenzen von Punk und Rock’n’Roll – sieht man immer w

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