Drama | USA/Großbritannien/Kanada/Deutschland/Schweden 2018 | 116 Minuten

Regie: Fede Alvarez

Nachdem die Hackerin Lisbeth Salander eine Software zur Steuerung von Nuklearsilos aus einer NSA-Datenbank entwendet hat, gerät sie zwischen die Fronten von Geheimdienst, schwedischen Behörden und einer von ihrer Schwester geleiteten Unterwelt-Organisation. In düster-surrealen Tableaus und glänzend inszenierten Actionsequenzen wechselt der Film virtuos zwischen Thriller- und Actiongenre, enthebt seine Hauptfigur dadurch aber jener feministischen Identität, die bislang das Alleinstellungsmerkmal von Protagonistin wie Filmreihe ausmachte. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE GIRL IN THE SPIDER'S WEB
Produktionsland
USA/Großbritannien/Kanada/Deutschland/Schweden
Produktionsjahr
2018
Regie
Fede Alvarez
Buch
Jay Basu · Fede Alvarez · Steven Knight
Kamera
Pedro Luque
Musik
Roque Baños
Schnitt
Tatiana S. Riegel
Darsteller
Claire Foy (Lisbeth Salander) · Sylvia Hoeks (Camilla Salander) · Lakeith Stanfield (Edwin Needham) · Sverrir Gudnason (Mikael Blomkvist) · Lakeith Stanfield (Edwin Neeham)
Länge
116 Minuten
Kinostart
22.11.2018
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Thriller
Diskussion

Neuauflage der Thriller um die Punk-Hackerin Lisbeth Salander mit neuem Regisseur (Fede Alvarez) und neuer Hauptdarstellerin (Claire Foy). Die Reihe wird um Actionsequenzen und weltweite Schauplätze erweitert, opfert damit aber die bislang prägende feministische Identität der Hauptfigur.

Wenn Lisbeth Salander in „Verschwörung“ die Elektronik eines Autos hackt, sitzt sie nicht vor einem Laptop oder in ihren eigenen vier Wänden – sie hockt, vollgepumpt mit einem Cocktail aus Sedativen und Amphetaminen, hinter dem Steuer eines geklauten Luxusautos. Mit einer Hand steuert sie den Volvo durch die Straße, mit der anderen löst sie die Airbags im Vorderfahrzeug aus. Die Verfolgungsjagd ist eine ungewollte Konsequenz ihres Auftrags in „Verblendung“ (2011), mit dessen Erfüllung sich die Hackerin nicht nur mit den schwedischen Behörden, sondern zusätzlich mit der NSA, dem Großunternehmen ihrer Schwester und einem russischen Syndikat anlegte. Ihnen allen geht es um ein von Salander aus der NSA-Datenbank geklautes Computerprogramm, das Zugang zu den Nuklearsilos der Welt ermöglicht.

Auf diese Weise  betritt Lisbeth Salander mit „Verschw&oum

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren