Komponistinnen

Dokumentarfilm | Deutschland 2018 | 99 Minuten

Regie: Kyra Steckeweh

Die Pianistin Kyra Steckeweh entdeckt Leben und Werk von vier weitgehend unbekannten Komponistinnen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert, die von der patriarchalen Kultur lange sträflich ignoriert wurden. Über ihre Recherchen und Gespräche mit Nachkommen, Musikwissenschaftlern und Dirigenten hinaus erlebt man Steckeweh bei der Interpretation der bisweilen wunderbar gewagten Stücke. Das leidenschaftliche Engagement der Künstlerin und eine Überfülle an Informationen laufen einem musischen Verweilen manchmal allerdings zuwider. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Kyra Steckeweh · Tim van Beveren
Buch
Kyra Steckeweh
Kamera
Nils Liebheit · Tim van Beveren
Schnitt
Kamil Goerlich · Tim van Beveren
Länge
99 Minuten
Kinostart
05.11.2018
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion

Die Pianistin Kyra Steckeweh entdeckt Leben und Werk von vier weitgehend unbekannten Musikerinnen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert, die von der patriarchalen Kultur lange sträflich ignoriert wurden.

 

Clara Schumann kennt man. Den Namen Fanny Hensel hat man vielleicht auch schon mal gehört. Aber Mel Bonis, Emilie Mayer oder Lili Boulanger dürften den meisten unbekannt sein. Ihre Namen finden sich in einschlägigen Archiven wie etwa der Sammlung Frau und Musik in Frankfurt. Das Archiv verzeichnet mehr als 25 000 Medieneinheiten von oder über 1 800 Komponistinnen und Dirigentinnen vom 9. bis ins 21. Jahrhundert. Unter ihnen sind die Französinnen Mélanie Bonis und Lili Boulanger, die 1812 in Friedland geborenen Emilie Mayer und Fanny Hensel, die vor ihrer Heirat den Nachnamen Mendelssohn trug.

Ihnen begegnet man in einem Film, den die Pianistin Kyra Steckeweh zusammen mit dem Filmemacher

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