Auf der Suche nach Paul

Dokumentarfilm | Deutschland 2018 | 86 Minuten

Regie: Hans-Peter Lübke

In den 1960er-Jahren wuchs der heutige Lehrer Hans-Peter Lübke als Sohn eines Missionars in Namibia auf. Als er 50 Jahre später ein Foto mit sich und seinem schwarzen Kindheitsfreund Paul wiederfindet, reist er nach Namibia und forscht nach dessen Verbleib. Er spricht mit Farmern, Einheimischen und Geistlichen über die Entwicklung des Landes, bevor er Paul über eine Radiosendung tatsächlich ausfindig macht. Das nahezu im Alleingang entstandene Filmprojekt berührt durch sein persönliches Sujet, auch wenn es ihm an erzählerischer Klarheit mangelt. Bisweilen verströmt der betuliche Kommentar auch etwas von einem ausufernden Tagebucheintrag. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Hans-Peter Lübke
Buch
Hans-Peter Lübke
Kamera
Hans-Peter Lübke
Musik
Timo Leicht
Schnitt
Hans-Peter Lübke
Länge
86 Minuten
Kinostart
22.11.2018
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion

Der in den 1960er-Jahren in Namibia aufgewachsene Hans-Peter Lübke sucht 50 Jahre später nach seinem schwarzen Kindheitsfreund Paul. Ein sehr persönliches, nahezu im Alleingang entstandenes Filmprojekt mit kleinen erzählerischen Schönheitsfehlern.

Am Anfang steht ein Schwarz-weiß-Foto. Zwei kleine Jungen, brüderlich Arm in Arm, blicken in die Kamera. Beide sind ungefähr gleich groß, ihre Füße berühren sich. Sie tragen kurze Hosen. Der eine Junge ist schwarz. Er hat krause Locken. Sein Name ist Paul. Der andere Junge hat glattes blondes Haar und heißt Hans-Peter.

Entstanden ist das Foto in den 1960er-Jahren in Namibia, zu Zeiten der Apartheid, doch „als Kinder kannten wir den Unterschied zwischen Schwarz und Weiß nicht“. Hans-Pete

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