Matangi/Maya/M.I.A.

Dokumentarfilm | Großbritannien/USA/Sri Lanka 2018 | 100 Minuten

Regie: Steve Loveridge

Auf spannende Weise widersprüchlicher Porträtfilm über die tamilisch-britische Hip-Hop-Musikerin, Filmemacherin und Aktivistin Mathangi „Maya“ Arulpragasam, der zu weiten Teilen auf von ihr selbst gedrehten Aufnahmen beruht, ergänzt um ein paar aktuelle Interviews, Archivmaterial und einen Off-Kommentar der Protagonistin. Musikalisch zeugt die eigentümliche Karriere von M.I.A. von der Diversität aktueller globaler Popmusik. Gleichzeitig aber muss die Künstlerin sich des Vorwurfs erwehren, ihr radikales politisches Engagement als „radical chic“ mit Pop-Glamour zu kombinieren. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
MATANGI/MAYA/M.I.A.
Produktionsland
Großbritannien/USA/Sri Lanka
Produktionsjahr
2018
Regie
Steve Loveridge
Buch
Steve Loveridge
Musik
Dhani Harrison · Paul Hicks
Schnitt
Marina Katz · Gabriel Rhodes
Länge
100 Minuten
Kinostart
22.11.2018
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Dokumentarfilm | Musikdokumentation
Diskussion

Auf spannende Weise widersprüchlicher Porträtfilm über die tamilisch-britische Hip-Hop-Musikerin, Filmemacherin und Aktivistin Mathangi „Maya“ Arulpragasam, der von ihr selbst gedrehte Aufnahmen mit Interviews und Archivmaterial verbindet.

„Neu in der Musikszene ist Maya Arulpragasam aus Sri Lanka. Ihr Vater war bei den Tamil Tigers. Ihre Mutter floh mit ihr nach England, wo sie in einem Ghetto lebten. Heute nennt sich die Hip-Hop-Musikerin M.I.A.“ Mit diesen Worten wird die Musikerin, Produzentin, Filmemacherin und Aktivistin Mathangi „Maya“ Arulpragasam 2003 in der Musikszene begrüßt, als ihr mit „Galang“ auf Anhieb ein kleiner Underground-Hit gelang.

Dieses Image ist eine Marketing-Bombe: Sri Lanka, der Vater Terrorist oder je nach Perspektive ein Freiheitskämpfer, aber eben kein Tamil Tiger, die Mutter wie die Tochter Flüchtlinge, die vor dem Bürgerkrieg ins Metropolen-Ghetto nach Brixton fliehen – um dann zu einem int

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