Drama | Estland/Polen/Niederlande 2017 | 115 Minuten

Regie: Rainer Sarnet

In einem armen, von wundersamen Erscheinungen beseelten Dorf in Estland verliebt sich ein Bauernsohn in eine deutsche Baronesse und zieht dadurch die Eifersucht einer Nachbarstochter auf sich, die den jungen Mann schon lange liebt. Am Totensonntag, an dem die Verstorbenen die Lebenden besuchen, spitzen sich die Ereignisse unter Beteiligung des leibhaftigen Teufels dramatisch zu. Im Zentrum des schwarz-weißen, naturalistisch bebilderten Märchens aus vergangenen Zeiten steht weniger die bewusst einfache Story als die Belebung einer skurrilen Sagenwelt. Die ebenso faszinierende wie morbide Stimmung wirkt dabei ebenso archaisch wie verstörend. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
NOVEMBER | LISTOPAD
Produktionsland
Estland/Polen/Niederlande
Produktionsjahr
2017
Regie
Rainer Sarnet
Buch
Rainer Sarnet
Kamera
Mart Taniel
Musik
Michal Jacaszek
Schnitt
Jaroslaw Kaminski
Darsteller
Rea Lest (Liina) · Jörgen Liik (Hans) · Arvo Kukumägi (Rein) · Katariina Unt (Luise) · Taavi Eelmaa (Ints)
Länge
115 Minuten
Kinostart
29.11.2018
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Fantasy | Horror

Heimkino

Verleih DVD
Donau Film/Al!ve (16:9, 1.85:1, DD5.1 estn./dt.)
Verleih Blu-ray
Donau Film/Al!ve (16:9, 1.85:1, dts-HDMA estn./dt.)
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Diskussion

Schwarz-weißes, naturalistisch bebildertes Märchen aus vergangenen Zeiten, das eine skurrile estnische Sagenwelt mit einer bewusst einfachen Story um zwei junge Dorfbewohner und ihre unheiligen Allianzen heraufbeschwört.

Es war einmal. An einem Ort, in dem das Schwarz und das Weiß alle Farbe vertrieben haben. In einer unwirklichen Welt, wo inmitten einer geheimnisvoll-unberührten, sich sanft windenden Natur einsam-verstohlene Siedlungen liegen, die von einem herrschaftlichen Landsitz überragt werden. Von dort aus besucht ein deutscher Baron die Höfe seiner Ländereien, die zwischen lichten Wäldern und ausgedehnten Wiesen im Zeitverlorenen siedeln. Seine Tochter ist dabei ständige Begleiterin, ganz zur Freude des Dorfjungen Hans, der einen Narren an der unnahbaren Schönheit gefressen hat. Dabei ist Hans eigentlich schon vergeben – zumindest, wenn es nach der ein wenig anämischen Liina geht, die seit Kindertage

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