Drama | Frankreich 2018 | 99 Minuten

Regie: Camille Vidal-Naquet

Ein junger französischer Stricher verkauft seinen Körper auf dem Straßenstrich. In kurzen Episoden skizziert der Film mit großer Unmittelbarkeit das abgründige Wechselspiel zwischen sexueller Demütigung, Ekstase und dem Elend dieses Lebensstils, der von der Straße in die Apartments der Freier oder in Nachtclubs und wieder zurückführt. Als explizites Drama erzählt der Film ohne Distanz und Berührungsängste von einem Mann, der Zärtlichkeit und Intimität dort sucht, wo sie nur Waren sind. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
SAUVAGE
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2018
Regie
Camille Vidal-Naquet
Buch
Camille Vidal-Naquet
Kamera
Jacques Girault
Musik
Romain Trouillet
Schnitt
Elif Uluengin
Darsteller
Félix Maritaud (Léo) · Eric Bernard (Ahd) · Nicolas Dibla (Mihal) · Philippe Ohrel (Claude) · Pavle Dragas (Junge aus der Bande)
Länge
99 Minuten
Kinostart
29.11.2018
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama
Diskussion

Explizites Drama ohne Distanz und Berührungsängste über das Leben eines jungen französischen Strichers sexueller Demütigung, Ekstase und dem Elend.

Léo (Félix Maritaud) verkauft seinen Körper. Am Stadtrand von Straßburg wartet er, gemeinsam mit Dutzenden anderer junger Männer, um in ein Auto steigen zu können. Die kleine Zweckgemeinschaft passt aufeinander auf. Solidarisch teilt man das, was man noch hat – ein Stück Crack, die letzten Reste Crystal oder die Äpfel, die man beim lokalen Gemüsehändler klaut. Man warnt einander vor den gewalttätigen Freiern, die in ihren Luxusautos an der Straße halten. Doch so gut die Gemeinschaft das Elend im solidarischen Miteinander trägt, so sehr ist sie von der Gesellschaft isoliert. Für die Stricher sind die Beifahrertüren der anhaltenden Fa

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