Biopic | USA/Großbritannien 2018 | 112 Minuten

Regie: Wash Westmoreland

Biografischer Film über die ersten Lebensjahrzehnte der französischen Schriftstellerin Colette (1873-1954) und ihre die Konventionen der Zeit irritierenden Affären. Die frühe Eheschließung mit dem Verleger Gauthier-Villars entpuppt sich bald als Gefängnis, deren Fesseln sie mit der Zeit abzustreifen beginnt. Die Inszenierung bemüht sich mit großem Fleiß und viel Einfühlungsvermögen, es nicht bei der Opulenz und der Geisteshaltung der Belle Epoque zu belassen, sondern auch zeitgenössische Aspekte durchscheinen zu lassen. Über eine gut gespielt und amüsant anzuschauende Aufbereitung des Stoffs kommt der Film allerdings kaum hinaus. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
COLETTE
Produktionsland
USA/Großbritannien
Produktionsjahr
2018
Regie
Wash Westmoreland
Buch
Wash Westmoreland · Rebecca Lenkiewicz · Richard Glatzer
Kamera
Giles Nuttgens
Musik
Thomas Adès
Schnitt
Lucia Zucchetti
Darsteller
Keira Knightley (Gabrielle Colette) · Dominic West (Henry Gauthier-Villars) · Eleanor Tomlinson (Georgie Raoul-Duval) · Denise Gough (Mathilde de Morny (Missy)) · Aiysha Hart (Polaire)
Länge
112 Minuten
Kinostart
03.01.2019
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Biopic
Diskussion

Biografischer Film über die ersten Lebensjahrzehnte der französischen Schriftstellerin Colette (1873-1954) und ihre die Konventionen der Zeit irritierenden Affären.

Auch wer von den Details ihres wechselhaften Lebens wenig weiß, kennt Sidonie-Gabrielle Colette (1873-1954) wahrscheinlich als Synonym für die „skandalöse, libertine französische Gesellschaft“ des opulenten Fin de Siècle. In weiten Kreisen betrachtet man sie als eine Art Spiegelbild des frühen Feminismus. Herz und Verstand der in vielerlei Hinsicht aufregenden Schriftstellerin und Theaterdarstellerin hinter der schillernden Außenseite ihrer Existenz erkennbar werden zu lassen, ist keine einfache Aufgabe. Man erinnert sich, dass auch schon André Gide, Truman Capote und die Musical-Genies Lerner und Loewe auf ihre Weise Colette ein Denkmal gesetzt haben. Neben der Verfilmung ihrer Novelle „Gigi“ hat es ein prominent besetzter Ki

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