Krimi | Island 2015 | 407 (neun Folgen) Minuten

Regie: Baldvin Zophoníasson

Neunteilige isländische Krimi-Serie um den Tod einer jungen Tänzerin am Nationaltheater in Reykjavik, den die ermittelnde Polizistin nicht als Selbstmord akzeptieren will. Bei den Ermittlungen stößt sie auf Unstimmigkeiten in den Zeugenaussagen, die sie misstrauisch werden lassen. Bei ihren Untersuchungen gerät sie an einen derangierten Anwalt und dessen Kollegin, die ebenfalls nach der Wahrheit suchen. Die mit Mut zum Klischee mitreißend inszenierte, aber in der Darstellung von Misshandlungen und sexueller Gewalt auch sehr explizite Serie nutzt die erzählerischen und visuellen Standards des „Nordic Noir“, um auf der Suche nach einem möglichen Täter hinter den bürgerlichen Fassaden der einprägsamen Figuren zu stöbern. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
RÉTTUR
Produktionsland
Island
Produktionsjahr
2015
Regie
Baldvin Zophoníasson
Buch
Sigurjón Kjartansson · Þorleifur Örn Arnarsson · Andri Óttarsson
Kamera
Jóhann Máni Jóhannsson
Musik
Petur Jonsson
Schnitt
Guðni Hilmar Halldórsson · Gunnar B. Guðbjörnsson
Darsteller
Magnús Jónsson (Logi) · Jóhanna Vigdís Arnardóttir (Brynhildur) · Steinunn Ólína Þorsteinsdóttir (Gabríela) · Víkingur Kristjánsson · Birna Rún Eiríksdóttir (Hanna)
Länge
407 (neun Folgen) Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Krimi | Serie

Diskussion

Neunteilige isländische „Nordic Noir“-Krimiserie um den Tod einer jungen Tänzerin, den die ermittelnde Polizistin nicht als Selbstmord akzeptieren will.

Ein Mann und eine Frau streifen durch ein Theater. Sie scheinen irgendetwas oder irgendwen zu suchen. Zunächst durchqueren sie die Büroräume. Als sie die Bühne betreten, sieht man plötzlich zwei Beine in der Luft baumeln. Die untersetzte Frau mit mürrischem Ausdruck verzieht keine Miene. Das Rampenlicht enthüllt ein junges blondes Mädchen, das an einem meterlangen Strick an der Decke hängt. Das Mädchen hieß Lara, sie war Ballettschülerin. Gabriela und Högni von der Polizei in Reykjavik beginnen mit dem, was Ermittler eben so tun: Sie befragen Zeugen, konsultieren die Pathologie, informieren die Eltern. In diesem Fall: die Adoptiveltern. Lara kam vor Jahren in ihre Obhut, weil die leiblichen Eltern sie misshandelt haben sollen. Das vorläufige Ergebnis der Ermittlungen: Lara hat sich umgebracht.

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