Bruno und Bettina

Dokumentarfilm | Deutschland 2018 | 101 Minuten

Regie: Lutz Dammbeck

Interviewfilm mit dem 80-jährigen japanischen Drehbuchautor und Regisseur Masao Adachi, in dessen Leben Kunst und Revolution eine ungewöhnliche Verbindung gefunden haben. 1974 schloss er sich im Libanon der Japanischen Roten Armee (JRA) an, der er bis zu seiner Verhaftung 23 Jahre angehört. Der Film zeichnet ein hochspannendes Porträt der japanischen Linken, nicht zuletzt durch Berührungen zur deutschen Geschichte nach 1968, handelt unter anderem aber auch von der Re-Education nach 1945, der Avantgarde-Szene oder den Geschlechterverhältnissen in den „Pink“-Filmen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Lutz Dammbeck
Buch
Lutz Dammbeck
Kamera
Yutaka Yamazaki
Länge
101 Minuten
Kinostart
07.12.2018
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion

Interviewfilm mit dem 80-jährigen japanischen Drehbuchautor und Regisseur Masao Adachi, in dessen Leben Kunst und Revolution eine ungewöhnliche Verbindung gefunden haben.

„Das Szenario für eine Guerilla-Operation zu schreiben, ist von der Form her das gleiche wie ein Filmdrehbuch zu schreiben“, erklärt der japanische Regisseur Masao Adachi gegen Ende von „Bruno & Bettina“. Adachi muss es wissen, denn er hat beides gemacht: Kino und Revolution. Als Regisseur und Drehbuchautor von sogenannten „Pinku eigas“, billig produzierten Erotikfilmen, die in den 1960er-Jahren in Japan aufkamen und in denen sich sexuelle Freizügigkeit mit avantgardistischer Erzählkunst und oftmals politischen Themen verband, stand er 1968 der N

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