Drama | Kenia/Südafrika/Deutschland/Niederlande/Frankreich/Norwegen/Libanon 2018 | 82 Minuten

Regie: Wanuri Kahiu

In einem quirligen Viertel von Nairobi verlieben sich zwei Frauen ineinander. Trotz aller Schikanen durch Familie, Kirche und die lokale Gemeinschaft deutet der grundoptimistische Film, der auf die Ausstrahlung, Stärke und Schönheit der Frauen setzt, auf eine hoffnungsvolle Zukunft hin. Der hinreißende Film entwirft ein emphatisch-fröhliches Bild von Afrika, das die vorherrschenden Klischees vom „Krisenkontinent“ bewusst karikiert. Die Verbindung aus afrikanischem Feminismus, lokaler Tradition und Pop knüpft an Elemente des Afrofuturismus an und entwickelt eine eigenständige Ästhetik. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
RAFIKI
Produktionsland
Kenia/Südafrika/Deutschland/Niederlande/Frankreich/Norwegen/Libanon
Produktionsjahr
2018
Regie
Wanuri Kahiu
Buch
Wanuri Kahiu · Jenna Cato Bass
Kamera
Christopher Wessels
Schnitt
Isabelle Dedieu · Ronelle Loots
Darsteller
Samantha Mugatsia (Kena Mwaura) · Sheila Munyiva (Ziki Okemi) · Jimmi Gathu (John Mwaura) · Nini Wacera (Mercy) · Dennis Musyoka (Peter Okemi)
Länge
82 Minuten
Kinostart
31.01.2019
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Drama | Liebesfilm
Diskussion

In einem quirligen Viertel von Nairobi verlieben sich die selbstbewussten Töchter zweier konkurrierender Lokalpolitiker ineinander. Trotz aller Schikanen durch Familie, Kirche und die lokale Gemeinschaft deutet der grundoptimistische Film eine hoffnungsvolle Zukunft an.

„If you really know it and you really wanna show it, be the way to go – Hey yoh! Go and grab somebody, move you body“, singt die kenianische Sängerin Muthoni Drummer Queen im Intro von „Rafiki“, einer bunten und quicklebendigen Collage aus Straßenszenen und Animationen. Der Dancehall-Song setzt den Ton: Wie in „Suzie Noma“, so der Titel des Songs, geht es auch in „Rafiki“ um starke Frauen, Frauenfreundschaften, um weibliche und afrikanische Selbstermächtigung. „Ich will all die Orte besuchen, an denen sie wahrscheinlich noch nie eine Afrikanerin gesehen haben. Einfach auftauchen: Hier bin ich. Ich bin Kenianerin, aus Afrika.“ So sagt es Ziki, eine der beiden Protagonistinnen in der hinreißenden lesbischen Liebesgeschichte von

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