Glück ist was für Weicheier

Tragikomödie | Deutschland 2018 | 96 Minuten

Regie: Anca Miruna Lazarescu

Ein zwölfjähriges Mädchen beginnt sich für Jungs zu interessieren, obwohl ihr Leben vom Tod überschattet ist. Ihre Mutter starb bei einem Unfall, ihre ältere Schwester ist unheilbar krank und ihr Vater versucht gerade, seiner Überforderung dadurch Herr zu werden, indem er Sterbenden beisteht. Der Film wechselt dabei beständig die Tonlage zwischen schwarzem Humor und Tragik, ohne ein Gleichgewicht zwischen den Extremen zu finden. Auch die gut besetzten Darsteller der tragikomischen Familiengeschichte sind von den Kapriolen des Drehbuchs überfordert. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Anca Miruna Lazarescu
Buch
Silvia Wolkan
Kamera
Christian Stangassinger
Musik
Vivan Bhatti · Ketan Bhatti
Schnitt
Hansjörg Weissbrich · André Bendocchi-Alves
Darsteller
Ella Frey (Jessica Gabriel) · Emilia Bernsdorf (Sabrina Gabriel) · Tim Dieck (Nicolai) · Martin Wuttke (Stefan Gabriel) · Antonia Fulss (Klara)
Länge
96 Minuten
Kinostart
07.02.2019
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Tragikomödie
Diskussion

Eine zwischen schwarzem Humor und bitterer Tragik changierende Familiengeschichte um ein zwölfjähriges Mädchen, das sich für Jungs zu interessieren beginnt, obwohl ihr Leben vom Tod überschattet ist.

Es war einmal ein Bademeister, der hatte zwei Töchter: Sabrina und Jessica. Weil die Mutter früh gestorben war, musste der Vater die Mädchen alleine erziehen und hatte deshalb kaum Zeit, um selbst über ihren Verlust zu trauern. Er legte sich aber ein positives Verständnis vom Tod zurecht. Zumal Sabrina, die ältere und sehr schöne Tochter, unter einer unheilbaren Krankheit litt und wahrscheinlich nicht alt werden würde. Obwohl mit seinem Job und der liebevollen Versorgung der Kleinfamilie ausgelastet, engagierte er sich ehrenamtlich in einem Hospiz als Sterbebegleiter.

Im Mittelpunkt des Films von

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