LBJ - John F. Kennedys Erbe

Biopic | USA 2016 | 97 Minuten

Regie: Rob Reiner

Filmbiografie über Lyndon B. Johnson, den 36. Präsidenten der USA. Der Film versucht, das Bild Johnsons als des Staatsoberhauptes, unter dem die USA in den Vietnamkrieg eintrat, zu erweitern, indem sie auf dessen innenpolitisches Engagement und auf die Phase zwischen 1960 und 1964 fokussiert: von Johnsons Konkurrenz mit John F. Kennedy als Präsidentschaftskandidat der Demokraten über seine Zeit als Vizepräsident bis zu seinem Aufstieg zum Präsidenten nach Kennedys Ermordung. Dabei zeigt der Film Johnson, auch dank eines starken Hauptdarstellers, eindrucksvoll als sperrige, machthungrige Politiker-Persönlichkeit, würdigt aber auch Johnsons Engagement dafür, den von Kennedy lancierten „Civil Rights Act“ nach dessen Tod durchzusetzen. Dabei konzentriert sich der Film ganz auf seine Hauptfigur und den Machtzirkel in und ums Weiße Haus, was die Perspektive des Films als Zeitbild stark einschränkt, aber der Dichte des Politiker-Porträts guttut. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
LBJ
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2016
Regie
Rob Reiner
Buch
Joey Hartstone
Kamera
Barry Markowitz
Musik
Marc Shaiman
Schnitt
Bob Joyce
Darsteller
Woody Harrelson (Lyndon B. Johnson) · Michael Stahl-David (Bobby Kennedy) · Richard Jenkins (Senator Richard Russell) · Jennifer Jason Leigh (Lady Bird Johnson) · Jeffrey Donovan (John F. Kennedy)
Länge
97 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Biopic | Drama | Politthriller

Heimkino

Die DVD/BD enthält ein kleines Making-of-Feature, in dem u.a. Regisseur Rob Reiner, Hauptdarsteller Woody Harrelson und andere Mitarbeiter aus Cast & Crew von der Herausforderung erzählen, den historischen Personen gerecht zu werden.

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Diskussion

Regisseur Rob Reiner porträtiert Lyndon B. Johnson (Woody Harrelson), den 36. Präsidenten der USA, mit Fokus auf das Verhältnis zu dessen Vorgänger John F. Kennedy und seiner Politik.

„LBJ, LBJ, how many kids did you kill today?“ Diesen Schmäh-Vers auf Lyndon B. Johnson, den 36. Präsidenten der USA (1963-1969), zitiert Regisseur Rob Reiner kurz im Making-of seines Biopics „LBJ“ herbei, um auf den Punkt zu bringen, welches Image Johnson anhaftet: Er ist vor allem der US-Präsident, der die Verantwortung für den enormen Verschleiß von Soldatenleben im Vietnamkrieg trägt; der Mann, der nach „Camelot“ – der hoffnungsvollen Phase der Kennedy-Präsidentschaft – die USA in eine der größten Katastrophen ihrer Geschichte hineinmanövrierte.

Regisseur Rob Reiner („Harry und Sally“, „

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