Action | Großbritannien 2018 | 119 Minuten

Regie: Hans Petter Moland

In einem Skigebiet in den Rocky Mountains gerät das beschauliche Leben eines freundlichen Schneepflug-Fahrers in Aufruhr, als sein Sohn von den Handlangern des örtlichen Drogenbosses ermordet wird. Der unbescholtene Bürger mutiert zum skrupellosen Racheengel, der seine Gegner der Reihe nach blutrünstig ausschaltet. Das Remake eines lakonischen norwegischen Thrillers transferiert die Handlung in die USA, fügt ihr aber sonst nichts Neues hinzu, da die Versatzstücke die gleichen bleiben. Der Hauptdarsteller agiert allerdings so grimmig, dass der beabsichtigte Humor auf der Strecke bleibt; ärgerlich ist auch ein unterschwelliger Fremdenhass und Rassismus, mit denen einigen Nebenfiguren begegnet wird. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
COLD PURSUIT
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
2018
Regie
Hans Petter Moland
Buch
Frank Baldwin
Kamera
Philip Øgaard
Musik
George Fenton
Schnitt
Nicolaj Monberg
Darsteller
Liam Neeson (Nels Coxman) · Laura Dern (Grace Coxman) · Tom Bateman (Viking) · Domenick Lombardozzi (Mustang) · Emmy Rossum (Detective)
Länge
119 Minuten
Kinostart
28.02.2019
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Action | Thriller

Heimkino

BD und DVD enthalten eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer & französischer Sprache. Die Extras der BD enthalten u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (5 Min.) sowie längere Interviews mit Darsteller Liam Neeson (9 Min.) und Regisseur Hans Petter Moland (8 Min.).

Verleih DVD
StudioCanal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
StudioCanal (16:9, 2.35:1, dolby_ATMOS engl./dt.)
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US-amerikanisches Remake eines norwegischen Thrillers um einen unbescholtenen Mann, der sich nach dem Tod seines Sohnes in einen blutrünstigen Rächer verwandelt und die Täter und deren Hintermänner einen nach dem anderen massakriert.

Diskussion

Dass Regisseure die Remakes ihrer Filme gleich selbst besorgen, kommt gelegentlich vor, am prominentesten bei Alfred Hitchcock und seinen beiden Versionen von „Der Mann, der zuviel wusste“ aus den Jahren 1934 und 1956. Interessant sind dabei, neben pragmatischen Erwägungen, insbesondere Veränderungen in der Biografie der Filmemacher. In die Kategorie „Remakes“ fällt aber auch das Phänomen US-amerikanischer Nachinszenierungen europäischer Filme, das vor allem kommerziellen Überlegungen verpflichtet ist. Gelegentlich inszeniert ein europäischer Regisseur seine Neuauflagen für den Hollywoodmarkt gleich selbst, etwa

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