Die Schule auf dem Zauberberg

Dokumentarfilm | Deutschland 2018 | 91 Minuten

Regie: Radek Wegrzyn

Hoch oben in den Schweizer Alpen, weit weg von Heimat und Familie, verbringen Kinder sehr reicher und einflussreicher Familien aus der ganzen Welt ihre Schulzeit. Der Dokumentarfilm folgt einem 17-jährigen türkischen Jugendlichen durch dessen Abschlussjahr, wobei es weniger um ein Porträt der Internatsschule als um das des Jungen und seiner von (zu) hohen Erwartungen belasteten Beziehung zu seinem Vater geht. Erzählerisch wie visuell wechselt der Film unentschlossen zwischen glattgebügelten konventionellen Erzählstrukturen und kurzen Einblicken in unbequemere Spannungsfelder aus der Realität. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Radek Wegrzyn
Buch
Radek Wegrzyn
Kamera
Ferhat Yunus Topraklar · Matthias Bolliger · Johannes Louis
Musik
Octavia Crummenerl Gloggengießer
Schnitt
Jamin Benazzouz
Länge
91 Minuten
Kinostart
28.02.2019
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Doku über einen 17-jährigen Türken, der in einem Schweizer Internat Abitur machen und für das Leben als Führungspersönlichkeit vorbereitet werden soll. Doch der junge Mann weiß mit seinem letzten Jahr auf der Schule nicht so viel anzufangen.

Diskussion

Doku über einen 17-jährigen Türken, der in einem Schweizer Internat Abitur machen und für das Leben als Führungspersönlichkeit vorbereitet werden soll. Doch der junge Mann weiß mit seinem letzten Jahr auf der Schule nicht so viel anzufangen.

 

Berk ist 17 Jahre alt und Sohn eines erfolgreichen türkischen Geschäftsmannes. Sein Vorname bedeutet „kräftig“, „stark“, „solide“. In gewisser Weise ist er das auch – ein robuster, männlicher Körperpanzer, der trotzig in seinem eigenen Tempo, mit düsterer Miene und auf Umwegen den Weg entlangschlurft, den ihm seine Familie vorzeichnet. Berk ist privilegiert. Seine Familie gehört zu der Gruppe der Superreichen. Alles, was man mit Geld kaufen kann, kann Berk haben. Was dies in Zahlen bedeutet, bleibt ungesagt. Aber klar wird, dass der Geldstrom nicht versiegen wird. Es sei denn, Berk entspricht nicht den elterlichen Erwartungen.

Um diese schmale Gratwanderung zwischen Selbstbestimmung und Erwartungserfüllung geht es im Dokumentarfilm des polnischen Regisseurs

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