Das zweite Gesicht (1992/93)

Horror | USA 1992/93 | 87 Minuten

Regie: Joseph Ruben

Ein 12jähriger Junge verbringt nach dem Tod seiner Mutter einige Wochen in der Familie seines Onkels und wird in die verbrecherischen Spiele seines gleichaltrigen Cousins verstrickt, der auch vor Mordanschlägen auf seine Schwester und Mutter nicht zurückschreckt. Aufdringlich und oberflächlich inszenierte moderne (Horror-)Version des "Kain- und Abel"-Themas, die auf perfide Art "Kinder-Stars" instrumentalisiert, um eine unreflektierte Botschaft vom absolut Bösen in Menschengestalt, das vernichtet werden muß, zu verkünden. Auch schauspielerisch nicht überzeugend.

Filmdaten

Originaltitel
THE GOOD SON
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1992/93
Regie
Joseph Ruben
Buch
Ian McEwan
Kamera
John Lindley
Musik
Elmer Bernstein
Schnitt
George Bowers
Darsteller
Macaulay Culkin (Henry) · Elijah Wood (Mark) · Wendy Crewson (Susan) · David Morse (Jack) · Daniel Hugh-Kelly (Wallace)
Länge
87 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f (fr. 18 nf)
Genre
Horror | Thriller
Diskussion
"Ich werde immer bei dir sein." Das sind die letzten Worte, die Marks Mutter auf dem Sterbebett zu ihm sagt. Und so hofft er auf ihre Rückkehr (in anderer Gestalt). Diese Hoffnung ist ihm auch Trost, als sein Vater kurz nach der Beerdigung geschäftlich verreisen muß und Mark für zwei Wochen zu seinem Bruder Wallace bringt. Mark fühlt sich besonders zu seiner Tante Susan, die den Unfalltod ihres jüngsten Kindes noch nicht verwunden hat, hingezogen und meint, in ihr seine "zurückgekehrte" Mutter zu erkennen. Sein gleichaltriger Cousin Henry beobachtet eifersüchtig diese Entwicklung und versucht, Mark ganz für sich einzunehmen. Er entführt ihn in sein Reich "geheimer One": ein Baumhaus, einen Geräteschuppen, einen stillgelegten Brunnen und die Klippen des nahegelegenen Meeres. Diese Orte werden im Laufe der Handlung zum Ausgangs- bzw. Endpunkt immer gefährlicher werdender Spiele, in die Henry Mark verstrickt: zuerst provoziert er einen Beinahe-Sturz Marks vom Baumhaus, dann erschießt er "aus Versehen" mit einer selbstgebastelten Armbrust einen Hund und stürzt schließlich eine Schaufensterpuppe von einer Autobahnbrücke, was eine Massenkarambolage mit vielen Schwerverletzten zur Folge hat. Und immer bezieht er Mark so in seine Aktionen ein, daß er als "Mittäter" erscheint. Als Henry schließlich auch seine kleine Sch

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