Die vergessene Stadt, Butte Montana

Dokumentarfilm | Deutschland 1992 | 87 Minuten

Regie: Thomas Schadt

Porträt der ehemaligen Bergwerksstadt Butte, Montana, die nach Schließung der Zechen in Vergessenheit geraten ist und dem einstigen Wohlstand nachtrauert. Ein melancholischer Dokumentarfilm, der große Geschichte und kleine Geschichten gleichberechtigt behandelt und facettenreich den Einstzustand mit dem desolaten Heute abgleicht. Zugleich das Dokument einer Freundschaft über Generationen hinweg. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
1992
Regie
Thomas Schadt
Buch
Thomas Schadt
Kamera
Thomas Schadt · Thomas Keller · Donatello Dubini
Musik
Peter Kowald · Conrad Bauer · Akira Sakata · Jeanne Lee
Schnitt
Christel Maye
Länge
87 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Dokumentarfilm

Diskussion
Ein Film als Versprechen: Als Thomas Schadt vor Jahren die Vereinigten Staaten bereiste, strandete er irgendwann in einem gottverlassenen Nest - Butte, Montana. Einst eine wohlhabende Stadt, die vom Gold-, Silber- und Kupferabbau des "reichsten Berges der Welt" lebte, ist Butte zum Symbol des Niedergangs geworden. Das "amerikanische Zeitalter" - Ärmel aufkrempeln, sich mit Optimismus in die Arbeit stürzen, auf die eigene Kraft vertrauen - ist für diese Region spätestens seit 1983 vorbei, als die Kupferpreise in den Keller fielen, als der Abbau des Erzes fast das Doppelte des Weltmarktpreises kostete. Seitdem ist Butte eine Geisterstadt, eine Stadt der Verlierer, wie vor allem die Jugendliche

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren