Helmut Berger, meine Mutter und ich

Dokumentarfilm | Deutschland/Österreich 2019 | 82 Minuten

Regie: Valesca Peters

Die Mutter der Filmemacherin Valesca Peters will dem in die Untiefen des Boulevards abgestürzten Schauspieler Helmut Berger zu einer ordentlichen Beschäftigung verhelfen. Ihre fixe Idee wird zum Ausgangspunkt eines dokumentarischen Porträts, das zwischen Beziehungsgeschichte und Sozialprogramm changiert. Trotz stilisierender Mittel wie inszenierter Szenen und von Berger gesprochener Off-Texte wird der Film von dem etwas aufdringlichen Vorhaben getragen, den „wahren“ Menschen hinter der Kunstfigur Berger ausfindig zu machen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland/Österreich
Produktionsjahr
2019
Regie
Valesca Peters
Buch
Valesca Peters
Kamera
Patrick Jasim · Andreas Schiller
Musik
David Minor Bennett
Schnitt
Valesca Peters
Länge
82 Minuten
Kinostart
07.03.2019
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion

Dokumentarische Annäherung an den Schauspieler Helmut Berger, dem die Mutter der Filmemacherin zu einer neuen Beschäftigung verhelfen will. Ein Versuch zwischen Beziehungsgeschichte und Sozialprogramm.

„Was man sich so alles über sich anschauen kann“, wundert sich der Schauspieler Helmut Berger, als er auf Youtube Aufnahmen von früher betrachtet. In einem Interview, das kurz nach dem Tod von Luchino Visconti entstand, Bergers Entdecker, Geliebtem, Freund und Ersatzvater, sieht man den fast unwirklich schönen Schauspieler mit nacktem Oberkörper und Zigarette in der Hand auf „langweilige Fragen“ Antworten schauspielern. Der heute 75-jährige Berger stimmt zu – „Genau!“ –, als der etwa halb so alte Berger enerviert eine intime Frage

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