Drama | Deutschland 2019 | 371 (acht Episoden) Minuten

Regie: Michael Krummenacher

Eine Endzeit-Serie aus Deutschland: Ein gewaltiger Asteroid rast auf die Erde zu; Deutschland liegt in dem Bereich, der wahrscheinlich völlig von dem Einschlag vernichtet werden wird. Anhand mehrerer Protagonisten rund um einen Berliner Lehrer und seine Frau, eine Ärztin, entfaltet die Serie ein Panorama möglicher Reaktionen auf das Debakel: einige planen die Flucht ins Ausland, andere ziehen sich in Bunker zurück oder wollen die letzten verbleibenden Tage exzessiv genießen. Trotz ihrer Countdown-Dramaturgie entwickelt die Serie keine packenden Spannungsbögen, was auch am teils arg theatralischen Spiel der Darsteller liegt. Außerdem findet sie keine stimmige inszenatorische Handschrift, u.a. weil der schnelle Montagerhythmus den Versuch unterläuft, mittels der Bildsprache eine Endzeit-Atmosphäre zu kreiieren. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
8 TAGE
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2019
Regie
Michael Krummenacher · Stefan Ruzowitzky
Buch
Peter Kocyla · Rafael Parente · Benjamin Seiler
Kamera
Benedict Neuenfels · Jakob Wiessner
Musik
David Reichelt
Schnitt
Stine Sonne Munch · Britta Nahler
Darsteller
Christiane Paul (Susanne) · Mark Waschke (Uli) · Fabian Hinrichs (Herrmann) · Nora von Waldstätten (Marion) · Devid Striesow (Klaus)
Länge
371 (acht Episoden) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Science-Fiction | Serie
Diskussion

Eine Endzeit-Serie aus Deutschland: Ein gewaltiger Asteroid rast auf die Erde zu; Deutschland liegt in dem Bereich, der wahrscheinlich völlig von dem Einschlag vernichtet werden wird. Anhand mehrerer Protagonisten rund um einen Berliner Lehrer (Mark Waschke) und seine Frau, eine Ärztin (Christiane Paul), entfaltet die Serie ein Panorama möglicher Reaktionen auf das Debakel.

Die Urangst des Menschen vor seiner plötzlichen Auslöschung steckt wahrscheinlich schon in seiner DNA. Zudem lässt einen der Blick in die tägliche Nachrichtenlandschaft nicht gerade zur Ruhe kommen: Naturkatastrophen, Terroranschläge, Reaktorunfälle oder der kriegerische Einsatz von Biowaffen scheinen weiterhin jederzeit möglich zu sein. Und über allem schweben die immer massiver werdenden Auswirkungen des globalen Klimawandels wie ein bedrohliches Damoklesschwert.

In der Fiktion lässt sich gewisser maßen der Ernstfall proben: der baldige Weltuntergang mit Chaos und Endzeitstimmung ist seit der Blütephase des Katastrophenfilms in den 1970er Jahren ein beliebtes Drehbuchszenario, das sowohl in großbudgetierten amerikanischen Studioproduktionen wie „Armageddon – Das Jüngste Gericht“ oder „Deep Impact“ (beide aus dem Jahr 1998) wie im europäischen Autorenfilm (z.B. in Michael Hanekes „Wolfzeit“ oder in Lars von Triers „Melancholia“) regelmäßig seinen künstleri

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