Im Land meiner Kinder

Dokumentarfilm | Deutschland/Schweiz 2018 | 92 Minuten

Regie: Dario Aguirre

Der ecuadorianische Künstler Darío Aguirre filmt sich selbst beim Versuch, nach 15 Jahren in Deutschland die Staatsbürgerschaft zu erhalten, was sich als langwierige, von vielen bürokratischen Hürden umstellte Angelegenheit entpuppt. In den ironisch-selbstreflexiven Beobachtungen geht es um die Perspektive des „Dazwischen“, mit der die vielbeschworene Integration kritisch-produktiv befragt wird. Ein mit durchgängiger Leichtigkeit inszenierter Film, dessen Bilder immer wieder Anlass zu emphatischer Heiterkeit geben. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
IM LAND MEINER KINDER
Produktionsland
Deutschland/Schweiz
Produktionsjahr
2018
Regie
Dario Aguirre
Buch
Dario Aguirre
Kamera
Helena Wittmann
Schnitt
Dario Aguirre
Länge
92 Minuten
Kinostart
04.04.2019
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion

Ironisch-selbstreflexiver Dokumentarfilm, in dem der ecuadorianische Künstler Darío Aguirre sich selbst beim Versuch filmt, nach 15 Jahren in Deutschland die Staatsbürgerschaft zu erhalten.

Als die Austauschschülerin Stephanie in Ecuador Probleme mit ihren Gasteltern bekommt, trifft sie in einem Café den jungen Künstler Darío Aguirre, der sie hilfsbereit in seiner eigenen Familie unterbringt. Als Stephanie nach einem Jahr nach Deutschland zurückkehrt, geht Darío kurzerhand mit. 15 Jahre, vier Pässe und zehn Visa später sucht die Hansestadt Hamburg dringend Neubürger. Bürgermeister Olaf Scholz verspricht Ausländern mit einem stabilen Aufenthaltsrecht mit einem „einfachen Verfahren“ ihre Einbürgerung. Aguirre ist

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren