Komödie | Deutschland 2018 | 82 Minuten

Regie: Robert Bohrer

Zwei Menschen in den Dreißigern verlieben sich und erleben einen beschwingten Sommer in Berlin, bis sie über ihren Kinderwunsch zu reden beginnt, was vorerst zum Abbruch der Beziehung führt, die unter anderen Bedingungen später aber wieder auflebt. Der federleichte Liebesfilm kreist um die Regression und Unentschiedenheit einer Generation, die ihre Jugend bis weit ins Erwachsenenleben ausdehnt. Allerdings geht es der unbeschwerten Melange weniger um eine inhaltliche Vertiefung als vielmehr um ein auch ins Surreale ausgreifendes Spiel mit den Elementen, bei dem allzu ernste Themen auf Metaebenen verschoben werden. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Robert Bohrer · Emma Rosa Simon
Buch
Robert Bohrer · Emma Rosa Simon
Kamera
Emma Rosa Simon
Musik
Daniel Glatzel
Schnitt
Jörg Volkmar
Darsteller
Eric Klotzsch (Lenz) · Lana Cooper (Ira) · Sabine Vitua (Irene) · Gerdy Zint (Kenn) · Hartmut Becker (Lenz Senior)
Länge
82 Minuten
Kinostart
02.05.2019
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie | Liebesfilm
Diskussion

Unbeschwert-leichter Liebesfilm um zwei Berliner in den Dreißigern, die sich finden und verlieren – und unter anderen Bedingungen doch wieder zusammenkommen.

Irgendwann in den Jahren, als das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia mit einem Felsen kollidierte und der Flug MH370 spurlos verschwand, verlieben sich Ira und Lenz am Ende einer langen Berliner Nacht. Das Lagerfeuer, an dem sie zu später Stunde von Tanz und Drogen glücklich verstrahlt herumsitzen, bringt seine dunkle Sonnenbrille zum Schmelzen. Warm und weich sind auch die langen Blicke, die über das Geflacker hinweg ausgetauscht werden. Das Verlieben geht schnell in „Liebesfilm“. Wie so vieles schnell und sprunghaft passiert in dem Debütfilm von Emma Rosa Simon und

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