Mozart in Love

Biopic | Großbritannien 2017 | 103 Minuten

Regie: John Stephenson

Ein biografischer Film über die Pragreise von Wolfgang Amadeus Mozart 1786 und die Entstehung seiner Oper „Don Giovanni“: Der Komponist, dessen künstlerischer Stern gerade aufgegangen ist, folgt einer Einladung nach Prag. Während er an der dortigen Oper arbeitet, verliebt er sich in eine begabte junge Sängerin, die allerdings auch der als Frauenheld bekannte reiche und mächtige Mäzen der Oper begehrt. Das Spiel um Liebesirrungen und Intrigen lässt Mozart in die Komposition von „Don Giovanni“ einfließen. Der Film entfaltet ein durchaus interessantes Vexierspiel um Musikerleben und Opernstoff, bleibt jedoch erzählerisch zu konventionell und darstellerisch zu schwach, um das Sujet wirklich auszuloten. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
INTERLUDE IN PRAGUE
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
2017
Regie
John Stephenson
Buch
Brian Ashby · Helen Clare Cromarty · John Stephenson
Kamera
Mike Brewster
Musik
Hybrid
Schnitt
David Freeman
Darsteller
Aneurin Barnard (Wolfgang Amadeus Mozart) · James Purefoy (Baron Saloka) · Samantha Barks (Josefa Duchek) · Morfydd Clark (Zuzanna Lubtak) · Adrian Edmondson (Herr Lubtak)
Länge
103 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Biopic | Historienfilm | Künstlerporträt

Heimkino

Verleih DVD
Studio Hamburg
Verleih Blu-ray
Studio Hamburg
DVD kaufen
Diskussion

Ein biografischer Film über die Pragreise von Wolfgang Amadeus Mozart und die Entstehung seiner Oper „Don Giovanni“, wobei sich Opernmotive und Realität mischen.

Diesem Film gelingt das zweifelhafte Kunststück, wagemutig und zahm zugleich zu sein. Kühn ist sein unverfrorener Zugriff auf den Themenkomplex „Mozart“ – das musikalische Genie, der liebenswerte Chaot, seine Affären und Inspirationen –, der bereits von einem wahren Jahrhundertwerk (Milos Formans „Amadeus“) fürs Medium Film erschlossen wurde. Vielleicht erscheint diese Referenz auch nicht gänzlich gerechtfertigt, entfaltet der frühere Film doch ein volles Künstlerleben in epischer Breite, während sich „Mozart in Love“ bewusst auf eine novellistische Episode konzentriert – Mozart in Prag, bei der Arbeit an „Don Giovanni“. Seltsam zurückhaltend, erzählerisch konventionell und darstellerisch nie völlig überzeugend wirkt der von Brian Ashby geschriebene und von

Filmdienst Plus

Kommentar verfassen

Kommentieren