Luft zum Atmen – 40 Jahre Opposition bei Opel in Bochum

Dokumentarfilm | Deutschland 2019 | 70 Minuten

Regie: Johanna Schellhagen

1972 gründeten Arbeiter im Bochumer Opel-Werk die „Gruppe oppositioneller Gewerkschaftler“ (GoG), weil sie ihre Interessen von der Gewerkschaft nicht hinreichend vertreten sahen. Die Dokumentation rekonstruiert mit Archivmaterialien und zahlreichen Statements ehemaliger Mitglieder die Arbeitskämpfe der Organisation über mehrere Jahrzehnte hinweg. Darüber hinaus vermittelt der Film sehr anschaulich ein Stück deutscher Industrie-Geschichte mit Arbeitskämpfen und sich verändernden Unternehmensstrategien vom Wirtschaftswunder bis zur Globalisierung. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2019
Regie
Johanna Schellhagen
Buch
Johanna Schellhagen
Kamera
Thilo Schmidt · Milica Ðenić · Zara Zandieh
Schnitt
Johanna Schellhagen
Länge
70 Minuten
Kinostart
02.05.2019
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion

Dokumentation über die Geschichte der „Gruppe oppositioneller Gewerkschaftler“ (GoG), die von 1970 an im Opel-Werk in Bochum mehrere Jahrzehnte lang Interessen der Belegschaft vertraten.

Am 5. Dezember 2014 lief bei Opel in Bochum der letzte PKW vom Band. Damit war das Werk, in dem zu Spitzenzeiten über 20.000 Menschen arbeiteten, nach gut 50 Jahren Geschichte. Wie in anderen Großbetrieben war die Zahl der gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmer auch bei Opel über Jahrzehnte sehr hoch, doch das Bochumer Werk hatte eine Besonderheit: eine Gruppe von Arbeitern, die sich 1972 zur „Gruppe opposi

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren