Was kostet die Welt

Dokumentarfilm | Deutschland 2018 | 95 Minuten

Regie: Bettina Borgfeld

Die dünn besiedelte Insel Sark im Ärmelkanal war bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts ein Überbleibsel des Feudalismus. Ab den 1990er-Jahren allerdings bemächtigten sich die britischen Milliardäre David und Frederick Barclay mehr und mehr der Insel, was die politische Tradition des Eilandes umstürzte und die Gemeinschaft zunehmend erpressbar machte. Der Dokumentarfilm stellt die Handlungen der Brüder als rücksichtslose Zerstörung einer als sehr harmonisch geschilderten Vormoderne dar. So einseitig er dabei argumentiert, verdeutlicht er doch eindringlich, wie fragil und schutzlos eine funktionierende kleine Gemeinschaft dem Druck des Kapitals entgegensteht. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Bettina Borgfeld
Buch
Bettina Borgfeld
Kamera
Börres Weiffenbach · Bettina Borgfeld · Marcus Winterbauer
Musik
Daniel Sus · Peter Gabriel Byrne
Schnitt
Mechthild Barth · Franziska von Berlepsch
Länge
95 Minuten
Kinostart
16.05.2019
Fsk
ab 0; f
Pädagogische Empfehlung
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Engagierter und eindringlicher, wenn auch einseitig argumentierender Dokumentarfilm über das Schicksal der Kanalinsel Sark, die durch aggressive Landkäufe und andere Einflussversuche der milliardenschweren Brüder Barclay in die Abhängigkeit des Großkapitals geriet.

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