Die rote Linie - Widerstand im Hambacher Forst

Dokumentarfilm | Deutschland 2019 | 121 Minuten

Regie: Karin de Miguel Wessendorf

Dokumentarische Langzeitbeobachtung über die Proteste gegen den Braunkohletagebau und das Energieunternehmen RWE, die sich ab 2015 besonders an der geplanten Rodung des rund 500 Hektar großen Hambacher Forstes im Rheinland entzündeten. Der aktivistische Film stellt Bürger vor, die sich aus unterschiedlichen Gründen an der Protestbewegung beteiligen, und zeigt ihren scheinbar mühelosen Schulterschluss in der gemeinsamen Aktion auf. Dabei ergreift er klar Partei gegen eine verfehlte Klimapolitik, behält aber einen sachlichen Beobachtungsstil bei und beschränkt auch die emotionalen Szenen mit betroffenen Anwohnern auf wenige, umso effektvollere Momente. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2019
Regie
Karin de Miguel Wessendorf
Buch
Karin de Miguel Wessendorf
Kamera
Frank Kranstedt · Gerardo Milsztein
Musik
Fabian Berghofer
Schnitt
Kawe Vakil
Länge
121 Minuten
Kinostart
23.05.2019
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion

Dokumentarische Langzeitbeobachtung über die Proteste gegen den Braunkohletagebau und das Energieunternehmen RWE, die sich ab 2015 besonders an der geplanten Rodung des Hambacher Forstes entzündeten. Ein parteiergreifender, aber sachlich beobachtender Film.

„Heimatfresser“ sind am Werk. Erst kämen „die kleinen“, dann „die großen“, konstatiert lakonisch ein Familienvater im Angesicht der Bagger und Baumaschinen in Karin de Miguel Wessendorfs Dokumentarfilm „Die rote Linie – Widerstand im Hambacher Forst“. Sein Dorf Immerath muss dem „größten Loch Europas“ weichen: Dem Tagebau Garzweiler.

Dieses Schicksal soll auch den Hambacher Forst treffen. Das eben noch 550 Hektar große Waldst&uum

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