Horror | USA 2019 | 100 Minuten

Regie: Tate Taylor

Eine Gruppe Jugendlicher freundet sich in der Provinz in Ohio mit einer schrulligen Mittvierzigerin an, die ihnen Alkohol besorgt und das Souterrain ihres abgelegenen Hauses als Partyraum überlässt. Zu spät erst erkennen die Schüler, dass die liebevoll „Ma“ genannte Frau traumatische Erlebnisse aus ihrer Jugend mit sich herumschleppt und diffus auf Genugtuung sinnt. Der zunächst recht langatmige, im Finale aber grotesk mit unfreiwillig komischer Gewalt überfrachtete Rachethriller verschenkt das Potenzial seiner Geschichte und weiß auch die Qualität seiner Darsteller nicht zu nutzen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
MA
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2019
Regie
Tate Taylor
Buch
Scotty Landes
Kamera
Christina Voros
Musik
Gregory Tripi
Schnitt
Lucy Donaldson · Jin Lee
Darsteller
Octavia Spencer (Sue "Ma" Ann) · Juliette Lewis (Erica) · Luke Evans (Ben Hawkins) · Diana Silvers (Maggie) · Missi Pyle (Mercedes)
Länge
100 Minuten
Kinostart
30.05.2019
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Horror | Thriller
Diskussion

Rachethriller um eine im Leben zu kurz gekommene Frau, die Jugendliche um sich schart und auf Genugtuung sinnt.

Alkohol hilft. Besonders, wenn man jung ist, die Schule nervt und das Kaff, in dem man lebt, außer einer Tankstelle, dem Liquor-Store und viel Brachland nichts zu bieten hat. Maggie, die mit ihrer Mutter erst zugezogen ist, hat zwar Anschluss an eine der angesagteren Cliquen um die selbstbewusste Maggie gefunden, doch als Minderjährige kann sie keine harten Getränke erwerben.

Deshalb ist es umso besser, wenn man auf so verständnisvolle Erwachsene wie Sue Ann trifft, die um die Ecke bei Tierärztin arbeitet und weiß, was es heißt, wenn man in Ohio wenigstens eine Flasche Hochprozentiges „einen Freund“ nennen kann. „Ma“, wie die Mittvierzigerin von den Kids schnell genannt wird, ist nicht so verknöchert wie die anderen Erwachsenen. Sie hat immer einen coolen Spruch auf Lager und verfügt vor allem über ein großes Souterrain, in dem man sich zu lauter Musik die zuvor von Ma besorgten Alkoholika einverleiben kann.

Alkohol und derbe Späße

Schnell spricht sich herum,

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren