Biopic | Spanien 2019 | 113 Minuten

Regie: Isabel Coixet

Ende des 19. Jahrhunderts verlieben sich zwei junge Spanierinnen auf einer Klosterschule ineinander und wollen einige Jahre danach in einem Dorf ihre Liebe zusammen ausleben. Der gewaltsame Widerstand der Gesellschaft zwingt sie zu einem Versteckspiel, bei dem sich die eine als Mann ausgibt. Unter dieser Maske heiraten sie im Jahr 1901, doch bleibt die Täuschung nicht lange verborgen. In ausgefeilten Schwarz-weiß-Bildern komponiertes Historienepos über die erste bekannt gewordene gleichgeschlechtliche Ehe in Spanien. Das konzentrierte und in den Hauptrollen exzellent gespielte Drama stellt über die Ressentiments gegen das Andere Verknüpfungen zur Gegenwart her, erzählt jedoch vor allem eine ergreifende Liebesgeschichte. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
ELISA Y MARCELA
Produktionsland
Spanien
Produktionsjahr
2019
Regie
Isabel Coixet
Buch
Isabel Coixet · Narciso de Gabriel
Kamera
Jennifer Cox
Musik
Sofia Oriana Infante
Schnitt
Bernat Aragonés
Darsteller
Natalia de Molina (Elisa Sánchez Loriga) · Greta Fernández (Marcela Gracia Ibeas) · Francesc Orella (Marcelas Vater) · Tamar Novas (Andres) · Sara Casasnovas (Ana)
Länge
113 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Biopic | Drama

In ausgefeilten Schwarz-weiß-Bildern komponiertes Historienepos von Isabel Coixet über die erste bekannt gewordene gleichgeschlechtliche Ehe in Spanien, das neben seiner ergreifenden Liebesgeschichte auch von Ressentiments gegen Bildung und Frauenemanzipation erzählt.

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