Drama | USA/Großbritannien 2017 | 108 Minuten

Regie: Tali Shalom-Ezer

Eine Gegnerin und eine Befürworterin der Todesstrafe in den USA verlieben sich ineinander. Ihre gegensätzlichen Anschauungen und die unterschiedlichen soziokulturellen Milieus stellen ihre Liebe schnell auf eine Probe. Der behutsam inszenierte und überzeugend gespielte Liebesfilm verbindet Elemente einer feministischen Romanze mit denen eines Todesstrafe-Dramas sowie eines sozio-seismografischen Road Movies. Der Film schlägt eine sinnbildliche Brücke über die ideologischen Gräben hinweg, die derzeit die US-Gesellschaft spalten, kann seinen exemplarischen Charakter inszenatorisch aber nicht verhehlen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
MERCY | MY DAYS OF MERCY
Produktionsland
USA/Großbritannien
Produktionsjahr
2017
Regie
Tali Shalom-Ezer
Buch
Joe Barton
Kamera
Radek Ladczuk
Musik
Michael Brook
Schnitt
Einat Glaser-Zarhin
Darsteller
Kate Mara (Mercy) · Ellen Page (Lucy) · Elias Koteas (Simon) · Brian Geraghty (Weldon) · Amy Seimetz (Martha)
Länge
108 Minuten
Kinostart
11.07.2019
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Liebesfilm | Road Movie

Heimkino

Verleih DVD
NewKSM (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
NewKSM (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Eine Gegnerin und eine Befürworterin der Todesstrafe in den USA verlieben sich ineinander. Ihre gegensätzlichen Anschauungen und die unterschiedlichen soziokulturellen Milieus stellen ihre Liebe schnell auf die Probe.

Diskussion

Streng getrennt bereisen zwei kleine Gruppen von Demonstranten die Vereinigten Staaten. Vor den Toren diverser US-Gefängnisse halten sie nur wenige Meter voneinander entfernt ihre Pappschilder in die Höhe. „Stoppt die Hinrichtungen!“, fordern die einen, „Gerechtigkeit für die Opfer“ die anderen. Die beiden Gruppierungen stehen sinnbildlich für die polarisierte, innerlich zerrissene US-Gesellschaft.

Es wäre für Drehbuchautor Joe Barton und die israelische Regisseurin Tali Shalom-Ezer ein Leichtes gewesen, Partei zu ergreifen. Doch in „My Days of Mercy“ geht es gerade darum, das nicht zu tun. Stattdessen knüpfen zwei junge Frauen zarte Bande über die Grenzen der beiden Lager hinweg, indem sie heimlich miteinander Bier trinken und sich schließlich ineinander verlieben. Beide respektieren den Standpunkt der jeweils a

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