Angie (1993, USA)

Komödie | USA 1993 | 108 Minuten

Regie: Martha Coolidge

Nach der Geburt ihres behinderten Sohnes macht sich eine junge alleinerziehende Frau auf die Suche nach ihrer Mutter, die vor über 20 Jahren die Familie verließ. Daß sie selbst ihr Kind im Stich läßt, begreift sie erst, als sie ihrer geistig umnachteten Mutter gegenübersteht. Ein als melancholische Komödie angelegter Film voller Sentimentalitäten, der sich in jedes erdenkliche Klischee hineinsteigert. Die Inszenierung ist fahrig und setzt auf die reaktionären Aspekte der Geschichte, die Schauspieler enttäuschen auf Grund mangelnder Führung völlig. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
ANGIE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1993
Regie
Martha Coolidge
Buch
Todd Graff
Kamera
Johnny E. Jensen
Musik
Jerry Goldsmith
Schnitt
Steven Cohen
Darsteller
Geena Davis (Angie) · Stephen Rea (Noel) · James Gandolfini (Vinnie) · Aida Turturro (Tina) · Philip Bosco (Frank)
Länge
108 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie | Literaturverfilmung

Diskussion
Angie, eine junge Frau aus Brooklyn, hat es trotz äußerst widriger Umstände geschafft. Trotz häufigen Streits mit ihrer Stiefmutter, trotz Meinungsverschiedenheiten mit dem Vater, findet sie sich, die ihre Mutter im Alter von drei Jahren unter bislang ungeklärten Umständen verlor - sie verließ die Familie einfach - prächtig im Leben zurecht. Die Freudin Tina gibt den entscheidenden Rückhalt, und da ist auch noch der Klempner Vinnie, ihr Fast-Mann. Als Angie schwanger wird und alle zufrieden sind, scheinen die Weichen in ein gutbürgerliches Leben gestellt zu sein. Aber Angie bricht just zu diesem Zeitpunkt aus, geht ein Verhältnis mit dem irischen Anwalt Noel ein, kündigt Vinnie die Beziehung auf und erzählt ihrem neuen Traummann von ihrer Schwangerschaft. Alles scheint bestens geregelt.

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