Komödie | Deutschland 2019 | 97 Minuten

Regie: Ed Herzog

Sechster Teil der Provinzkrimi-Reihe um den niederbayerischen Dorfpolizisten Franz Eberhofer, der den Tod einer Frau bei einem Brand aufklären soll, wobei ein lokaler Fußballstar und ein homosexuelles Paar ins Visier geraten. Familiäre Scharmützel, überhöhte Cholesterin-Werte und die Eigenheiten der Dorfbewohner nehmen ihn aber meist mehr in Beschlag. Die Krimikomödie punktet durch ihr skurril-sympathisches Personal und manche Szene, in der sich das Komische mit dem Tragischen verbindet. Allerdings gleicht die Aneinanderreihung von witzig-kriminalistischen, oft aber auch nur klamaukigen Szenen mehr einer Nummernrevue als einem in sich stimmigen Film. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2019
Regie
Ed Herzog
Buch
Ed Herzog · Stefan Betz
Kamera
Stephan Schuh
Musik
Martin Probst
Darsteller
Sebastian Bezzel (Franz Eberhofer) · Simon Schwarz (Rudi Birkenberger) · Anica Dobra (Frau Grimm) · Daniel Christensen (Ignaz Flötzinger) · Eisi Gulp (Papa Eberhofer)
Länge
97 Minuten
Kinostart
01.08.2019
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie | Krimi
Diskussion

Sechster Provinzkrimi um einen niederbayerischen Polizisten, der den Tod einer Frau bei einem Brand aufklären soll, sich aber mit vielen anderen Misslichkeiten herumschlagen muss.

Seine besten Momente hat der sechste Film um den niederbayerischen Dorfpolizisten Franz Eberhofer, wenn sich das Komische und das Tragische verbünden. Wenn der Humor weh tut und wenn man über das Traurige lachen muss. Wenn der frühe Tod von Eberhofers Mutter auch auf den geburtserschwerenden „Wasserkopf“ des ungeliebten Bruders Leopold zurückgeführt wird. Oder wenn der Oma in schönstem Therapeutendeutsch erklärt wird, warum es mit der Beziehung von Eberhofer und seiner Ex-Freundin einfach nicht klappt. Das Leichte und das Schwere liegen dann eng beieinander, überlagern sich oder tauschen den Platz, ohne dem jeweils anderen die Daseinsberechtigung streitig zu machen.

Von solchen Szenen gibt es in „Leberkäsjunkie“ eine gute Handvoll. Dazu kommen schöne Drehbuch-Einfälle, die Regisseur Ed Herzog

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