Drama | Deutschland 2017 | 90 Minuten

Regie: Hendrik Hölzemann

Ein junger Verlierertyp, der in seiner Freizeit überdimensionale Modelle seines Dorfes baut, sieht sich in seinen Tagträumen als mutiger Agent, während er in Wahrheit jede Konfrontation scheut. Als sich ein Nachbar aber dem mächtigen Mann im Dorf widersetzt, schlägt sich der Möchtegernheld auf die Seite des Rebellen, der günstigerweise über ungewöhnliche Fähigkeiten verfügt. Ein zwischen Märchen, Liebesgeschichte, Sozialdrama und Western seinen Weg suchender Film, der unter der Last seiner Ambitionen aber schon nach kurzer Zeit zusammenbricht. Unbedarfte Dialoge und ein Mangel an guten Einfällen produzieren Leerlauf statt sympathischem Zauber. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Hendrik Hölzemann
Buch
Hendrik Hölzemann · André Bergelt
Kamera
Lars R. Liebold
Musik
Philip Stegers · Gunter Papperitz
Schnitt
Benjamin Quabeck · Florian Miosge
Darsteller
Johannes Kienast (Axel) · Emilia Schüle (Jenny) · Christian Grashof (Heiner) · Sascha Alexander Geršak (Manne) · Adrian Zwicker (Eule)
Länge
90 Minuten
Kinostart
15.08.2019
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Komödie | Liebesfilm
Diskussion

Zwischen Märchen, Liebesgeschichte, Sozialdrama und Western seinen Weg suchender Film von Hendrik Hölzemann über einen Dorfaußenseiter, der seine Heldenträume gegen einen brutalen Spielhallenbesitzer in die Tat umsetzen kann.

Märchen meets Western meets Love Story meets Sozialdrama. Schon die Ausgangskonstellation des neuen Films von Kammerflimmern-Regisseur Hendrik Hölzemann steckt in den Neunzigern fest, als es noch hip war, mit Genres zu jonglieren und seine Figuren mit stereotypen Eigenschaften zu überladen. Axel ist ein spielsüchtige

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