Abenteuer | USA 2019 | 89 Minuten

Regie: Gene Stupnitsky

Drei Freunde kommen an die Junior High School und werden mit ganz neuen Situationen konfrontiert. Um das Küssen zu lernen, beobachten sie zwei ältere Mädchen und müssen nach dem Verlust der dazu benutzten Drohne eine lange Jagd durch ihren Vorort antreten, um sie wiederzubeschaffen. Eine Jugendkomödie, in der die banalsten Klischees des Coming-of-Age-Films zitiert werden, was bei der Jugend der Protagonisten weder glaubhaft noch komödiantisch wirkt. Die überzogene, penetrant naive Charakterisierung der jungen Figuren trägt nicht dazu bei, das Interesse an dem Nichts an Plot zu befördern. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
GOOD BOYS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2019
Regie
Gene Stupnitsky
Buch
Lee Eisenberg · Gene Stupnitsky
Kamera
Jonathan Furmanski
Musik
Lyle Workman
Schnitt
Daniel Gabbe
Darsteller
Jacob Tremblay (Max) · Keith L. Williams (Lucas) · Brady Noon (Thor) · Will Forte (Max' Vater) · Lil Rel Howery (Lucas' Vater)
Länge
89 Minuten
Kinostart
22.08.2019
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Abenteuer | Jugendfilm | Komödie

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die BD enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache. Die Extras der BD umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs Gene Stupnitsky und des Co-Autors Lee Eisenberg sowie sowie ein Feature mit elf im Film nicht verwendeten Szenen (11 Min.).

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Lahme Komödie über drei Elfjährige und die Schwierigkeiten mit dem ersten Kuss, die zur Beobachtung älterer Mädchen und die Jagd nach einer einbehaltenen Drohne führen.

Diskussion

Es hat Tradition, Dummheit als komödiantisches Mittel zu nutzen. Dumm ist lustig, heißt es, und als Beispiel wird gern Jerry Lewis angeführt, auf den niemand etwas kommen lässt, oder Stan Laurel, auch ein Heiligenbild der Filmgeschichte. Beide lacht man aus, und Schlimmeres als Schadenfreude oder Mitleid wird nicht im Lachen stecken. Aber bei anderen kann es passieren, dass die Akzeptanz sich ändert, wenn man einen Film lang mit dieser Sorte Humor bombardiert wird. Dann ist die Dummheit eher ärgerlich als lustig, denn auf Dauer beginnt man, die Dummen für ihre Ahnungslosigkeit oder ihr Ungeschick zu verachten. Was für die Protagonisten den Ruin bedeutet: Das Interesse der Zuschauer geht verloren. Es weicht der Langeweile.

Genau so kann man den ersten Fehler der Komödie „Good Boys“ beschreiben: Sie wird rasan

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