Das Wunder im Meer von Sargasso

Drama | Griechenland/Deutschland/Niederlande/Schweden 2019 | 121 Minuten

Regie: Syllas Tzoumerkas

In einer kleinen Küstenstadt im Westen Griechenlands leben und leiden zwei Frauen: eine ruppige Polizistin, die hierher strafversetzt wurde und sich der langsamen Selbstzerstörung entgegenarbeitet, sowie eine Fabrikarbeiterin, die unter dem gewaltsamen Einfluss ihres sadistischen Bruders steht. Als dessen plötzlicher Tod die düsteren Geheimnisse des Ortes ans Licht zu bringen droht, driften die beiden Frauen aufeinander zu. Der energetisch erzählte Film handelt vom weiblichen Aufbegehren gegen patriarchale Strukturen und begibt sich mit Verve, aber einer etwas schlichten Symbolik in die hässlichen Abgründe des Menschseins. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
TO THÁVMA TIS THÁLASSAS TON SARGASSÓN
Produktionsland
Griechenland/Deutschland/Niederlande/Schweden
Produktionsjahr
2019
Regie
Syllas Tzoumerkas
Buch
Youla Boudali · Syllas Tzoumerkas
Kamera
Petrus Sjövik
Musik
Drogatek · Phoebus · Jean-Paul Wall
Schnitt
Andreas Wodraschke
Darsteller
Angeliki Papoulia (Elisabeth) · Youla Boudali (Rita) · Hristos Passalis (Manolis) · Argyris Xafis (Vassilis) · Thanasis Dovris (Michalis)
Länge
121 Minuten
Kinostart
12.09.2019
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Krimi

In einer westgriechischen Hafenstadt begehren eine Polizistin und eine Fabrikarbeiterin gegen Sexismus und patriarchale Strukturen auf.

Diskussion

In einer westgriechischen Hafenstadt begehren eine Polizistin und eine Fabrikarbeiterin gegen Sexismus und patriarchale Strukturen auf.

„Tender“ steht in geschwungener Schrift auf der trashigen Fransenlederjacke, deren Rückenansicht immer wieder zu sehen ist. Das Wort ist natürlich ein schlechter Witz. Denn der griechische Regisseur Syllas Tzoumerka fährt in „Das Wunder von Saragossa“ so ziemlich alles auf, um eine möglichst ruppige und gemeine Atmosphäre herzustellen: Beleidigungen, blutig zerschlagene Gesichter, psychologischer Terror, wüste Sexorgien, schmutzige Videos und alkoholinduzierte Abstürze.

Die Polizistin Elisabeth wurde vor zehn Jahren von Athen in das am Golf von Patras gelegene Küstenstädtchen Mesolongi v

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