Wer 4 sind - Die Fantastischen Vier

Dokumentarfilm | Deutschland 2019 | 106 (TV: 53) Minuten

Regie: Thomas Schwendemann

Seit 30 Jahren behauptet sich die Rap-Band „Die Fantastischen Vier“ aus Stuttgart im deutschen Sprechgesang und hat dabei das musikalische Genre vom improvisierten HipHop eindeutig Richtung Kunstlied verschoben. Der recht unspektakuläre Dokumentarfilm nutzt die Produktion ihres jüngsten Albums „Captain Fantastic“ als Material für einen Film, der sich primär an Fans richtet und auf eine kritische Distanz zu den Musikern und ihren Songs von vornherein verzichtet. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2019
Regie
Thomas Schwendemann
Buch
Thomas Schwendemann
Kamera
Felix Raitz von Frentz
Schnitt
Thomas Schwendemann · Carmen Kirchweger
Länge
106 (TV: 53) Minuten
Kinostart
15.09.2019
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm | Musikdokumentation

Doku über die Rap-Band „Die Fantastischen Vier“ und die Produktion ihres jüngsten Albums „Captain Fantastic“.

Diskussion

Doku über die Rap-Band „Die Fantastischen Vier“ und die Produktion ihres jüngsten Albums „Captain Fantastic“.

Im Jahr 2019 feiert die Band „Die Fantastischen Vier“ unter großer medialer Begleitung ihr 30-jähriges Jubiläum und hat in ihrem Segment einen ähnlich autonomen Status erlangt wie sonst nur Udo Lindenberg, Herbert Grönemeyer, Nina Hagen oder Die Toten Hosen. Seit 1989 ist die Band nicht nur im Zenit des deutschsprachigen Sprechgesangs angekommen, sondern hat zugleich bewiesen, dass es längst kein Stirnrunzeln mehr evoziert, wenn man in der Lebensmitte einfach weitermacht. „Live fast, die young“: das war einmal.

Letztlich ist auch das nur konsequent, weil ein Teil des Erfolgs der „Fantas“ ja gerade darauf gründet, den Sprechgesang vom Dogma sozialer Relevanz befreit und als Mittelstandskunst Richtung Kunstlied v

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