Coming-of-Age-Film | Deutschland 2018 | 102 Minuten

Regie: Luzie Loose

Nach der Trennung ihre Eltern zieht eine 15-Jährige mit ihrer Mutter nach Berlin-Neukölln, wo sie sich mit einem erheblich ruppigeren Umfeld arrangieren muss. Als sie nach dem Schwimmunterricht in sexistischer Absicht fotografiert wird, steht ihr eine selbstbewusste Außenseiterin bei. Zusammen zahlen sie es den Klassenkameraden bald zurück. Der Debütfilm packt mit Pubertät, Mobbing, Drogen, Social Media und zerrütteten Familien ziemlich viele Themen an und überlastet die Figuren mit Konflikten, die auf eine pathetische Zuspitzung zusteuern. Formal überzeugt der Film durch den versierten Einsatz unterschiedlicher Bildmedien. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Luzie Loose
Buch
Luzie Loose
Kamera
Anne Bolick
Musik
Andreas Pfeiffer
Schnitt
Marco Rottig
Darsteller
Stephanie Amarell (Elisa) · Lisa Vicari (Anthea) · Jonathan Berlin (Pierre) · Bjarne Meisel (Constantin) · Alexandra Finder (Anna)
Länge
102 Minuten
Kinostart
12.09.2019
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Coming-of-Age-Film | Drama
Diskussion

Eine 15-jährige Schülerin schließt sich in Berlin-Neukölln mit einer selbstbewussten Außenseiterin zusammen, um sich gegen mobbende Klassenkameraden zu wehren.

Selbst gemäß der Konvention des Coming-of-Age-Genres, für die zuverlässig gilt, dass die nächste Pubertät immer die schwerste ist, drückt die Filmemacherin Luzie Loose in ihrem Spielfilmdebüt „Schwimmen“ gehörig auf die Tube. Zerrüttete Familien, Mobbing, Drogen, Abfeiern, Social Media, Kleinkriminalität. Wenn dann auch noch eine körperliche Schwäche wie bei der 15-jährigen Elisa hinzukommt, wird es prekär.

Die Trennung ihrer Eltern erlebt Elisa zugleich als Verlust des Vertrauten. Das Elternhaus, ein Eigenheim in guter Lage, wird zugunsten einer kargen Mietwohnung in Berlin-Neukölln aufgegeben, in der nicht einmal der Aufzug funktioniert. Alles, was ihr vom Vater bleibt, ist eine Videokamera mit ein paar Erinnerungen an glücklichere Zeiten und

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