Gloria Mundi

Drama | Frankreich/Italien 2019 | 107 Minuten

Regie: Robert Guédiguian

Ein Drama über eine Arbeiterfamilie, deren Zusammenhalt den Erosionskräften wirtschaftlich schwieriger Verhältnisse ausgesetzt ist. Ein älterer Mann, der eine lange Haftstrafe verbüßt hat, sucht wieder Anschluss an seine Familie und will vor allem seine neugeborene Enkeltochter kennenlernen. Er trifft auf eine angespannte Lage: Seine Exfrau, die mit einem neuen Partner zusammenlebt und als Putzfrau arbeitet, versucht so gut es geht, der seit der Geburt überforderten Tochter und ihrem Mann unter die Arme zu greifen, doch wegen diverser Widrigkeiten wird die materielle Basis immer dürftiger. Die Schwester der jungen Mutter und ihr Mann könnten helfen, sind aber reichlich egoistisch. Der Großvater hilft bei der Betreuung des Babys, kann jedoch ansonsten nicht viel tun - bis sich die Lage dramatisch zuspitzt. Der Film will transparent machen, wie sich die Lebensbedingungen und Werte in einer neokapitalistischen Arbeitswelt auf private Beziehungen auswirken, dabei reduziert er seine Beobachtungen jedoch allzu sehr auf einen Generationenkonflikt, der die Opferbereitschaft der Alten einseitig feiert und einer selbstzentrierten, schwachen, materialistischen jungen Generation gegenüberstellt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
GLORIA MUNDI
Produktionsland
Frankreich/Italien
Produktionsjahr
2019
Regie
Robert Guédiguian
Buch
Serge Valletti · Robert Guédiguian
Kamera
Pierre Milon
Musik
Michel Petrossian
Schnitt
Bernard Sasia
Darsteller
Ariane Ascaride (Sylvie) · Jean-Pierre Darroussin (Richard) · Gérard Meylan (Daniel) · Anaïs Demoustier (Mathilda) · Robinson Stévenin (Nicolas)
Länge
107 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama

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