Der Eisenhans (1988)

Märchenfilm | DDR 1988 | 79 Minuten

Regie: Karl Heinz Lotz

Eine DEFA-Märchenverfilmung nach den Gebrüdern Grimm, die ihren Zauber weitgehend eingebüßt hat: Zwei aufgeweckte und verliebte Königskinder einen zwei verfeindete Königreiche, die von missratenen Königen regiert werden, mit Hilfe des Naturgeistes "Eisenhans". Eine Adaption, bei der die schaurig-schöne Atmosphäre des Märchens verloren geht und die statt dessen Albernheiten und Banalitäten offeriert. Spannung und Märchenstimmung kommen kaum auf, dafür beschweren pädagogisch-lehrhafte Anmerkungen den Fluss der Geschichte. Ein Kinderfilm ohne Schwung, angesiedelt zwischen Tradition und Moderne, in der nur die Kamera in gewissen Sequenzen zu überzeugen versteht. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
DDR
Produktionsjahr
1988
Regie
Karl Heinz Lotz
Buch
Karl Heinz Lotz · Michael Göthe · Paul Lehmann
Kamera
Michael Göthe
Musik
Andreas Aigmüller
Schnitt
Helga Gentz
Darsteller
Dirk Schoedon (Eisenhans/Jakob) · Gundula Köster (Prinzessin) · Asad Schwarz (Prinz) · Johannes Knittel (Wilder König) · Werner Godemann (Milder König)
Länge
79 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6 (Video)
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.
Genre
Märchenfilm | Literaturverfilmung

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