Dokumentarfilm | Deutschland/Schweden/USA 2018 | 86 Minuten

Regie: Janet Tobias

Der Dokumentarfilm begleitet vier Protagonisten auf ihrem Weg zur Gedächtnissport-Weltmeisterschaft. Die Denksportler trainieren ihr Erinnerungsvermögen mit spezifischen Techniken, um in Rekordzeiten Ziffern, Namen, Gesichter, Bilder oder Reihen memorieren zu können. Dabei nutzt der Film auch Animationen, um die Erinnerungsräume der Athleten zu visualisieren, beschreibt das Phänomen eines entgrenzten Gedächtnisses aber eher an der Oberfläche. Philosophische Überlegungen oder persönliche Einblicke rücken in den Hintergrund. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MEMORY GAMES
Produktionsland
Deutschland/Schweden/USA
Produktionsjahr
2018
Regie
Janet Tobias · Claus Wehlisch
Buch
Claus Wehlisch · Janet Tobias
Kamera
Zac Nicholson
Musik
John Piscitello
Schnitt
Claus Wehlisch
Länge
86 Minuten
Kinostart
03.10.2019
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Doku über vier Denkathleten, die sich auf die Weltmeisterschaft im Gedächtnissport vorberieten.

Diskussion

Heutzutage erregt man schon Aufsehen, wenn man ein paar Handynummern auswendig kann. Erinnerungen an die vergleichsweise kurzen Ziffernfolgen datieren in die prädigitale Ära zurück. Gedächtnissportler wie Yanjaa Wintersoul wollen unsere Erinnerungen aber nicht dem digitalen Gedächtnis überlassen, mal ganz abgesehen vom praktischen Nutzen: „Menschen erinnern sich an Menschen, die sich an sie erinnern.“

„Kultur ist Erinnerung“, sagt Simon Reinhard. Unsere Erinnerungen formen uns, machen uns zu denjenigen, die wir sind – da sind sich alle Protagonisten einig.

Von Hellrosa bis Dunkelviolett

Am Beginn von „Memory Games“ von Janet Tobias und

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