Dolemite Is My Name

Biopic | USA 2019 | 117 Minuten

Regie: Craig Brewer

Filmbiografie des afroamerikanischen Comedians, Rappers, Schauspielers und Filmproduzenten Rudy Ray Moore (1927-2008). Der Film zeigt ihn als Showbiz-Underdog, den schamloses Abkupfern fremder Witze, die Mentalität eines Stehaufmännchens sowie pures Glück in den 1970er-Jahren plötzlich ins Rampenlicht und an die Spitze der Billboard-Charts katapultieren. Eine ganz neue Herausforderung stellt sich ihm, als er darangeht, einen eigenen Blaxploitation-Film zu produzieren, in dem er selbst die Kunstfigur des Zuhälters Dolemite verkörpert. Unter Mithilfe diverser afroamerikanischer Stars entwickelt sich der Film zur charmanten komödiantischen Reminiszenz an den hemdsärmeligen Dilettantismus früherer Genrefilme und zum Denkmal für einen Entertainer, der sich in der weiß dominierten US-Gesellschaft durchzusetzen suchte und zum Vorbild für diverse andere afroamerikanische Musiker und Comedians wurde. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
DOLEMITE IS MY NAME
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2019
Regie
Craig Brewer
Buch
Scott Alexander · Larry Karaszewski
Kamera
Eric Steelberg
Musik
Scott Bomar
Schnitt
Billy Fox
Darsteller
Eddie Murphy (Rudy Ray Moore) · Wesley Snipes (D'Urville Martin) · Kodi Smit-McPhee (Nick) · Chris Rock (Bobby Vale) · Keegan-Michael Key (Jerry Jones)
Länge
117 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Biopic

Diskussion

Los Angeles, Mitte der Siebzigerjahre, die Zeit der Blacksploitationfilme und der Afrofrisuren: Rudy Ray Moore (Eddie Murphy) führt eine Randexistenz innerhalb der schwarzen Community. Als Musiker bekommt er kein Bein auf den Boden. Seine selbst aufgenommenen Songs wie „Ring-a-Ding-Dong“ mag nicht einmal der DJ des Plattenladens  spielen, den Rudy selbst leitet – und in einem angesagten Nachtclub darf er bloß die dort gastierenden Musiker ankündigen. Rudy selbst hält sich zwar für einen begnadeten Comedian, doch seine ausgedehnten Stand-Ups, für deren schlüpfrige Pointen er regelmäßig den Stadtstreicher Wino ausfragt, kommen weder beim Clubbesitzer noch beim so gut wie ausschließlich schwarzen Publikum an.

Rudys Blatt wendet sich zum Besseren, als er sich von Wino auch noch den Künstlernamen „Dolemite“ abhört und seine Pointen gleichzeitig noch abgefahrener und vulgärer werden. Auf einer Erfolgswelle reitend, schließt er einen Deal mit halbseidenen Geschäftsleuten a

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