Liebesfilm | USA 2019 | Minuten

Regie: John Carney

Achtteilige Anthologie-Serie nach einer gleichnamigen Kolumne aus der „New York Times“ über die ewige Suche nach der Liebe in all ihren Formen. Die qualitative Bandbreite reicht dabei von ausgefeilten und charmanten Folgen bis zu eher uninspirierten Beiträgen mit blassen Figuren. Da das soziale Spektrum der Geschichten auf die gehobene Mittel- und Oberschicht beschränkt ist, verfehlt die Serie ihr Ziel eines Querschnitts zeitgenössischer Spielarten der Liebe und den Anspruch, ungewohnte Gedanken zum Thema zu formulieren. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MODERN LOVE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2019
Regie
John Carney · Tom Hall · Sharon Horgan · Emmy Rossum
Buch
John Carney · Tom Hall · Sharon Horgan
Kamera
Yaron Orbach
Schnitt
Ken Eluto · Julian Ulrichs
Darsteller
Anne Hathaway (Lexi) · Catherine Keener (Julie) · Dev Patel (Joshua) · Andy Garcia (Michael) · Andrew Scott (Tobin)
Länge
Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Liebesfilm | Serie

Diskussion

„Modern Love“, so heißt eine wöchentliche Kolumne in der „New York Times“, inspiriert von realen Liebesgeschichten. Eine so simple wie zauberhafte Idee. Die seit 2004 erscheinenden Essays sind so beliebt, dass es sie auch als Buch und Podcast gibt – und nun sogar als hochkarätig besetzte filmische Adaption.

Die achtteilige Anthologie-Serie erzählt von der ewigen Suche nach der Liebe, in all ihren Formen: Von der romantischen Liebe natürlich, aber auch der Liebe zu sich selbst, der platonischen Liebe oder der Liebe zwischen Eltern und Kind (beziehungsweise umgekehrt). „Modern Love“ blättert die wunderschönen wie schmerzhaften Seiten der Liebe auf, ihre Fallstricke und Verirrungen, die damit einhergehenden Kompromisse, Lebenslügen und die Mühen, dieses große Gefühl auch über Jahrzehnte hinweg zu bewahren. Es ist eine Serie über die Versuche des Menschen, an der Liebe und dem Leben zu wachsen – und darüber, wie er dabei scheitert. Die Protagonisten sind in jeder Folge andere, der Schauplatz aber ist immer derselbe: Natürlich New York.

Ein Highlight: Folge 1 um eine zauberhaft uneindeutige Freundschaft

Im besten Falle sollten aus einem solchen Vorhaben universell gültige Miniaturen zum Wesen der Liebe entstehen. Um es gleich vorwegzunehmen: Das gelingt „Modern Love“ nur bedingt. Der Beginn der von John Carney („Once<

Filmdienst Plus

Kommentar verfassen

Kommentieren