Dokumentarfilm | Deutschland 2019 | 92 Minuten

Regie: Tamer Jandali

Semi-dokumentarischer Spielfilm, der die Lebens- und Beziehungsentwürfe von sieben jungen Menschen einer Art Praxistest unterzieht. Ihre sexuellen Verhältnisse, die von festen Partnerschaften bis zur Prostitution reichen, werden in großer Unmittelbarkeit mit einem erstaunlichen Gespür für Details und kleine Gesten abgebildet. Außerhalb der Intimsphäre der Protagonisten, die sich selbst darstellen, entwirft der Film aber lediglich die vertrauten Bilder einer tiefen Orientierungslosigkeit der Millennial-Generation, ohne dass daraus etwas Produktives entstehen würde. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2019
Regie
Tamer Jandali
Buch
Tamer Jandali
Kamera
Janis Mazuch
Schnitt
Yana Höhnerbach · Amparo Mejías · Leonhard Lierzer
Darsteller
Sönke Andersen (Sören) · Stella Vivien Dhingra (Stella) · Pina Felizitas (Pia) · Niclas Jüngermann (Nic) · Amelie Liebst (Maria)
Länge
92 Minuten
Kinostart
24.10.2019
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Dokumentarfilm | Drama | Experimentalfilm

Semi-dokumentarischer Spielfilm über sieben jungen Menschen, die ihre Lebens- und Beziehungsentwürfe von der festen Partnerschaft bis zur Prostitution einer Art Praxistest unterwerfen.

Diskussion

Feste Beziehung, offene Beziehung, bloß keine Beziehung; Sex mit einem Partner, Sex mit mehreren Partnern, Sex mit so vielen Partnern wie möglich, Sex mit einem Freier. Es ist eine ordentliche Portion Liebesleben, die „Easy Love“ zur Disposition stellt. Gelebt wird es von sieben jungen Menschen, die ihre Vorstellung von Liebe und Partnerschaft selbst in einer Art semi-dokumentarischer Praxistest ausagieren. Dabei wird bald offenkundig, dass „offene Beziehung“ eben auch heißen kann, dem anderen beim Sex mit einer Fremden zuschauen zu müssen. Oder dass bezahlter Sex kein einfacher Nebenverdienst ist. Und die Intimität einer Partnerschaft auch schmerzhafte Seiten hat.

Regisseur Tamer Jandali bringt all diese Lebens- und Beziehungsmodelle in kaum 90 Minute

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren