Action | Deutschland 2019 | 100 Minuten

Regie: Peter Thorwarth

Ein Polizist, der in den 1990er-Jahren angeschossen wurde, wacht nach 25 Jahre aus dem Koma auf. In der veränderten Welt des 21. Jahrhunderts versucht er, wieder in der Arbeit Fuß zu fassen und den Kontakt zu seiner einstigen Frau zu erneuern. Kinoadaption einer Fernseh-Krimiserie (2010-2014), die mit einer nahezu deckungsgleichen Geschichte wenig Argumente liefert, den Stoff auf die große Leinwand zu übertragen. Kalauer, Action und Dramaturgie huldigen ungebrochen dem deutschen Unterhaltungskino der 1980er-Jahre, während die Chance weitgehend vertan wird, die Reibung einer aus der Zeit gefallenen Macho-Denkweise mit den gesellschaftlichen Entwicklungen auszuloten. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2019
Regie
Peter Thorwarth
Buch
Peter Thorwarth · Stefan Holtz
Kamera
Christian Stangassinger
Musik
Hendrik Nölle · Moritz Busch
Schnitt
Martin Wolf · Milos Savic
Darsteller
Henning Baum (Michael "Mick" Brisgau) · Maximilian Grill (Andreas Kringge) · Florence Kasumba (Kriemhild Magunda) · Leonie Brill (Isabelle) · Lucas Gregorowicz (Kaminski)
Länge
100 Minuten
Kinostart
07.11.2019
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Action | Komödie | Krimi

Kinoadaption der gleichnamigen Fernseh-Krimiserie (2010-2014) als Action-Krimi, in der ein angeschossener Polizist einmal mehr nach 25 Jahren aus dem Koma erwacht, sich in einer veränderten Welt zurechtfinden muss.

Diskussion

Wäre er doch nur ins Krankenhaus zu seiner Freundin Lisa (Sonsee Neu) gefahren. Gerade hat sie eine gesunde Tochter geboren, doch Mick Brisgau (Henning Baum) muss als guter Polizist von der Kneipe noch kurz einen Fall an den Docks zum Abschluss bringen. Dumm gelaufen, denn eine Kugel trifft ihn in den Kopf und setzt ihn außer Gefecht, bevor er seine neue Familie in die Arme schließen kann.

Keiner hatte mehr damit gerechnet, dass er 25 Jahr später aus dem Koma erwacht, und niemand hat wirklich nach ihm gesucht. Lediglich Micks einstiger bester Kumpel Ralle (Ralf Moeller) nimmt sich des abgemagerten Spargels an und baut in seiner Muckibude dessen schlaffe Muskeln binnen kürzester Zeit zu jenen Wikinger-Paketen auf, die den Essener Cop einst so durchschlagskräftig machten.

Ein Mann des letzten Jahrhunderts

Nun ist er zwar körperlich wieder der Alte, doch was Emotionalität und Sozialkompetenz betrifft, nicht auf der Höhe des 21. Jahrhunderts. So ist es nicht weiter verwunderlich, da

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