Höre die Stille

Kriegsfilm | Deutschland 2016 | 95 Minuten

Regie: Ed Ehrenberg

Kriegsdrama um versprengte deutsche Soldaten, die im Russlandfeldzug 1941 in der Ukraine in einem Dorf landen, das von Russlanddeutschen bewohnt wird. Da die Männer fast alle deportiert oder in die russische Armee eingezogen wurden, leben fast nur noch Frauen in dem Ort. Diese scheinen sich zunächst mit den deutschen Soldaten friedlich zu arrangieren, doch gibt es einen Keim von gegenseitigem Misstrauen, der schließlich aufgeht und für blutige Eskalationen sorgt. Ein als Abschlussarbeit einer Schauspiel-Klasse der München Film Akademie mit Nachwuchsdarstellern inszenierter Antikriegsfilm, in dessen Drehbuch zwar nicht alle Dialoge ganz glaubwürdig wirken und manche Entwicklung etwas dürftig motiviert ist; insgesamt überzeugt der Film jedoch dank seiner klugen Beschränkung auf den dörflichen Mikrokosmos und die Dynamik innerhalb einer überschaubaren Gruppe von Protagonisten, die von den jungen Darstellern gut vermittelt wird. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Ed Ehrenberg
Buch
Axel Melzener · Julia Peters
Kamera
Ludwig Franz
Musik
Eike Hosenfeld · Tim Stanzel
Schnitt
Jan-Timo Sonnemann
Darsteller
Lars Doppler (Leutnant Markus Wenzel) · Simon Hangartner (Gefreiter Ludwig Nössel) · Clarissa Molocher (Martha Hoffmann) · Antonia Langenohl (Ursula Wagner) · Andreas Zahn (Gefreiter Rudi Birke)
Länge
95 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Kriegsfilm

Heimkino

Verleih DVD
Tiberius (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Tiberius (16:9, 2.35:1, dts-HDMA dt.)
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