Dokumentarfilm | Deutschland/Frankreich/USA 2019 | 89 Minuten

Regie: Alla Kovgan

Kaum jemand hat den Tanz im 20. Jahrhundert so stark geprägt wie der US-amerikanische Choreograf und Tänzer Merce Cunningham (1919-2009), der die Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers erweiterte und Musik und Tanz als unabhängige Kunstformen verstand. Anlässlich seines 100-jährigen Geburtstags nähert sich der spektakelhafte Dokumentarfilm mit den Mitteln des Überwältigungskinos dessen legendären Choreografien an, zielt aber damit an den Besonderheiten von Cunninghams Arbeit vorbei. Die ins Eventfilm-Format übertragene Hommage in 3D bietet wenig mehr als eine auf Hochglanz polierte Show. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
CUNNINGHAM
Produktionsland
Deutschland/Frankreich/USA
Produktionsjahr
2019
Regie
Alla Kovgan
Buch
Alla Kovgan
Kamera
Mko Malkhasyan
Musik
Volker Bertelmann
Schnitt
Alla Kovgan
Länge
89 Minuten
Kinostart
19.12.2019
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm | Künstlerporträt | Musikdokumentation

Spektakelhafte Hommage an den US-amerikanischen Choreografen und Tänzer Merce Cunningham (1919-2009).

Diskussion

„Ich drücke nichts aus. Ich zeige Menschen in Bewegung“, hat Merce Cunningham (1919-2009) einmal seine Idee von Tanz beschrieben. Kaum jemand hat den Tanz im 20. Jahrhundert so stark geprägt wie der US-amerikanische Choreograf und Tänzer, der vor zehn Jahren gestorben ist. Cunningham erweiterte die Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers, stellte Alltagsgesten neben virtuose Figuren und störte fließende Bewegungsabläufe durch abrupte Wechsel. Er dezentralisierte das Tanzgeschehen, trennte den Tanz von der Musik und ließ beides, Tanz und Musik, unabhängig voneinander existieren.

Kein Avantgardist, sondern ein Tänzer

Cunningham arbeitete mit dem Pionier der grafischen Nota

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