Miles Davis - Birth of the Cool

Dokumentarfilm | USA 2019 | 115 Minuten

Regie: Stanley Nelson

Materialreiche Dokumentation über das Leben des US-Jazzmusikers Miles Davis. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MILES DAVIS: BIRTH OF THE COOL
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2019
Regie
Stanley Nelson
Kamera
Henry Adebonojo · Herve Cohen · Eric Coleman · Marc Gerke · Jerry Henry
Schnitt
Lewis Erskine · Yusuf Kapadia · Natasha Mottola
Länge
115 Minuten
Kinostart
02.01.2020
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Materialreiche Dokumentation über das Leben des Jazzmusikers Miles Davis.

Diskussion

Es sind der Gitarrist Carlos Santana und der Bassist Marcus Miller, die ungewollt jene Kritik formulieren, die Stanley Nelsons volatile Musikdokumentation „Miles Davis – Birth of the Cool“ an ihrem schwächsten Punkt trifft. Es geht um die fragile Kunst der Ballade, die Miles Davis wie kaum ein Zweiter beherrschte. Ein Feuerwerk in Sachen Virtuosität abzufackeln, so Santana, sei schließlich keine große Kunst, doch eine Ballade erfordere wirklich Mut. Miller ergänzt, dass Davis so wenige Töne gespielt habe, dass die Zuhörer gebannt auf den nächsten Ton gewartet hätten. Eine andere Stimme ergänzt: „Ich wünschte, ich könnte das empfinden, was er spielt!“

In der Fülle des Anekdotischen

Genau diesen Mut, von dem hier so plastisch die Rede ist, lässt der Film komplett vermissen und wählt stattdessen eine Ästhetik des materialreich Überbordenden und Anekdotischen, die mit viel Archivmaterial und zahllosen Talking Heads die Kunst, um die es ja zu gehen h

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