3 Engel für Charlie (2019)

Abenteuer | USA 2019 | 119 Minuten

Regie: Elizabeth Banks

Eine Wissenschaftlerin wandelt sich zur Whistleblowerin und ruft eine Detektiv-Agentur mit vielen Agentinnen zu Hilfe, als eine von ihr entwickelte Energiequelle in unbefugte Hände zu geraten droht. Die Neuauflage der US-Serienstoffes aus den 1970er-Jahren setzt ganz auf weibliches Empowerment und verbindet virtuose Action und Humor zu einem erfrischenden Spektakel, das spannend unterhält, auch wenn es gelegentlich etwas bemüht mit dem feministischen Zaunpfahl winkt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
CHARLIE'S ANGELS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2019
Regie
Elizabeth Banks
Buch
Elizabeth Banks
Kamera
Bill Pope
Musik
Brian Tyler
Schnitt
Alan Baumgarten · Mary Jo Markey
Darsteller
Kristen Stewart (Sabina Wilson) · Naomi Scott (Elena Houghlin) · Ella Balinska (Jane Kano) · Elizabeth Banks (Bosley) · Patrick Stewart (John Bosley)
Länge
119 Minuten
Kinostart
02.01.2020
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Abenteuer | Action | Komödie | Krimi

Tempo- und humorreiche Neuauflage des „Drei Engel für Charlie“-US-Serienstoffes um eine Detektiv-Agentur, die hauptsächlich weibliche Agentinnen auf Verbrecherjagd schickt.

Diskussion

„Women can do anything“, verkündet Sabina (Kristen Stewart) gleich im ersten Satz die wesentliche Botschaft von „3 Engel für Charlie“ (2019). Auch über die Zielgruppe des Films braucht man nicht zu rätseln, denn zum Auftakt zeigen dokumentarische Bilder junge Mädchen im Grundschul- und Teenageralter, die alle mehr oder minder coole, auch „typisch männliche“ Dinge tun, ob Skateboardfahren oder im chemischen Labor arbeiten, und damit das weibliche „Empowerment“ ganz konkret verkörpern.

Mainstream-Feminismus in den 1970er-Jahren

Zu Beginn eines Unterhaltungsfilms ist das trotzdem etwas zu viel des (pädagogisch) Guten, und eigentlich auch gar nicht nötig. Denn schon die Fernsehserie „Drei Engel für Charlie“ (1976-1981) war ein Paradebeispiel für Mainstream-Feminismus. Sie diente ihrem Produzenten Aaron Spelling, einem Pionier der US-Serienunterhaltung, nicht zuletzt dazu, den skeptischen Studio-Bossen zu beweisen, dass auch Serien mit ausschließlich weiblichen Hauptfiguren beim Publikum erfolgreich sein können.

Tatsächlich akzeptierte man hier erstmals Frauen, die wie vor ihnen nur Männer als Privatdetektivinnen für eine nie näher umrissene Agentur delikate Aufträge übernehmen, auf Verbrecherjagd gehen und dabei keineswegs nur mit den „Waffen“ einer Frau „ihren Mann“ stehen, sondern dem anderen Geschlech

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