Familienfilm | Deutschland 2019 | 97 Minuten

Regie: Tim Trageser

Ein Werwolf mit Haar-Allergie, eine Fee mit Flugangst und ein Vampir mit Scheu vor Blut treten als Schüler in ein Internat für Menschen mit magischen Kräften ein und freunden sich an. Gemeinsam schafft es das Außenseiter-Trio nicht nur, seine Ängste zu bändigen, sondern nimmt es auch mit dem als Bürgermeister verkleideten Teufel auf, der die Welt ins Chaos stürzen will. Nach einem Fantasy-Jugendroman mit klaren Anleihen bei der „Harry Potter“-Reihe professionell umgesetzte Adaption, deren Figuren aber die Charaktertiefe fehlt. Im Schwanken zwischen Humor und Spannung wird der Film zudem beidem nicht gerecht. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2019
Regie
Tim Trageser
Buch
Marc Hillefeld
Kamera
Felix Poplawsky
Musik
Andreas Weidinger
Schnitt
Marco Pav D'Auria · Bernhard Eschenbach
Darsteller
Aaron Kissiov (Vlad) · Arsseni Bultmann (Wolf) · Johanna Schraml (Faye) · Rick Kavanian (Barnabas) · Sonja Gerhardt (Frau Circemeyer)
Länge
97 Minuten
Kinostart
23.01.2020
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.
Genre
Familienfilm | Fantasy | Literaturverfilmung

Nach einer Vorlage von Wolfgang Hohlbein umgesetzter Fantasy-Jugendfilm um drei jugendliche Fabelwesen, die auf einer Spezialschule zum Freundestrio zusammenfinden.

Diskussion

Die Nuller-Dekade stand ganz im Zeichen des wohl berühmtesten Zauberlehrlings der Welt. Zwischen 2001 und 2011 gab es kaum ein Jahr, das ohne ein neues Leinwand-Abenteuer um Harry Potter verging. Dabei zog es nicht nur die vorwiegend jungen Fans der Fantasy-Roman-Reihe von Joanne K. Rowling in die Kinos, die Verfilmungen konnten auch unzählige neue Anhänger des ambitionierten Magiers mit der runden Brille und dem Blitz-Mal auf der Stirn generieren.

Kaum ein weiteres Jahrzehnt später legt nun der auf dem Gebiet der Spezialeffekte erfahrene Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft-Regisseur Tim Trageser nach. Mit der Adaption von „Die Wolf-Gäng“ hat er sich des Œuvres Wolfgang Hohlbeins angenommen, hierzulande einer der erfolgreichsten und produktivsten Autoren von Fantasy-Romanen. Wie schon die Vorlage weist auch die Verfilmung zahlreiche Potter-Parallelen auf. Diese beginnen schon beim verschnörkelt-goldenen Schriftzug des Titels, s

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