Die Hochzeit (2019)

Komödie | Deutschland 2019 | 119 Minuten

Regie: Til Schweiger

Ein erfolgreicher DJ will endlich sesshaft werden und seine Freundin heiraten. Zur Hochzeit reisen zwei frühere Klassenkameraden an, die ihre eigenen Probleme in Beziehungsdingen mitschleppen und für Chaos sorgen. Als auch noch die Beerdigung eines gemeinsamen Freundes einen Tag vor das Fest gelegt wird, gerät der reibungslose Ablauf endgültig in Gefahr. Die Fortsetzung einer flauen Komödie mit reaktionärem Frauenbild setzt erneut auf regressive Rollenbilder und Fäkalhumor, auch wenn sie die ärgsten Ausfälle des ersten Teils nicht wiederholt. Der Film ist eine Spur gewandter inszeniert, was angesichts der umfassenden Banalität aber kaum positive Effekte hat. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2019
Regie
Til Schweiger
Buch
Lo Malinke · Til Schweiger
Kamera
René Richter
Musik
Martin Todsharow
Schnitt
Christoph Strothjohann
Darsteller
Til Schweiger (Thomas) · Stefanie Stappenbeck (Linda) · Samuel Finzi (Nils) · Milan Peschel (Andreas) · Lilli Schweiger (Lilli)
Länge
119 Minuten
Kinostart
23.01.2020
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Warner
Verleih Blu-ray
Warner
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Fortsetzung einer Komödie um drei frühere Klassenkameraden, die nun die Hochzeit des erfolgreichsten unter ihnen feiern wollen, auf dem Weg dahin aber allerlei Schwierigkeiten erleben.

Diskussion

Wenn man sich nicht traut, seine Filme vorab in Pressevorführungen zugänglich zu machen, braucht es eine andere Form von Publicity. Im Falle von Til Schweigers neuem Film „Die Hochzeit“ besorgten dies landesweite Ladies-Previews einen Tag vor dem offiziellen Kinostart, bei der Premiere in Hamburg in Anwesenheit des Filmemachers sogar mit Brautkleid-Challenge. Woraufhin dann Frauencliquen jeden Alters in den Film strömen, was einigermaßen bestürzend ist, wenn man sich den misogynen, von regressiven Rollenbildern geprägten Vorgängerfilm Klassentreffen 1.0 – Die unglaubliche Reise der Silberrücken ins Gedächtnis ruft. Vielleicht sind Schweigers Filme so etwas wie Märchen für Erwachsene: Katalysatoren für Ängste und Sorgen, die wiederum gespeist sind au

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